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Ein letztes kräftiges Winken für den TGV

Es war ein würdiger Abschied vom TGV Bern–Paris: Sonja Schmid und ihre Leute haben den letzten TGV in Ferenbalm mit Feuerwerk empfangen.

Feuerwerk direkt am Gleis, Wunderkerzen und Fahnen auf dem Balkon des Hauses...
Feuerwerk direkt am Gleis, Wunderkerzen und Fahnen auf dem Balkon des Hauses...
Enrique Muñoz García
...Sonja Schmid und ihre Leute verabschieden in Ferenbalm-Gurbrü den TGV.
...Sonja Schmid und ihre Leute verabschieden in Ferenbalm-Gurbrü den TGV.
Enrique Muñoz García
Sicher 25 Leute haben sich für die letzte Durchfahrt am Gleis versammelt, um den grossen Moment nicht zu verpassen.
Sicher 25 Leute haben sich für die letzte Durchfahrt am Gleis versammelt, um den grossen Moment nicht zu verpassen.
Enrique Muñoz García
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Um 22.17 Uhr springt das Signal vor dem Tunnel nach Gümmenen auf Grün. Unvermittelt zerreisst ein Hornstoss die Stille der Nacht. Einmal, zweimal, dreimal, der sonore Zweiklang kommt immer näher, und dann ist es so weit: Langsam, ja fast feierlich kommt der TGV angefahren.

Vor dem kleinen Haus nahe der Haltestelle Ferenbalm-Gurbrü wird der französische Superzug bereits erwartet. Sicher 25 Leute haben sich am Gleis versammelt, um den grossen Moment nicht zu verpassen. Sie lassen Feuerwerk hochgehen, zünden Wunderkerzen, schwenken Fahnen und winken vor allem, was das Zeug hält. Es ist das letzte Mal, dass sie dies tun können, denn an diesem Samstagabend zieht der TGV von Paris nach Bern das letzte Mal direkt an ihrer Tür vorbei. Am folgenden Morgen wird der Zug nach neuem Fahrplan die Rückreise nicht mehr via Gümmenen und Neuenburg antreten, sondern via Olten und Basel.

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