Zum Hauptinhalt springen

Bieler Bahnhofsplatz soll fussgängerfreundlicher werden

Bei der Neugestaltung des Bahnhofplatzes geht die Stadt Biel davon aus, dass Bund und Kanton Bern gut die Hälfte der Kosten übernehmen. Das Gesamtprojekt ist bekanntlich auf 18 Millionen Franken veranschlagt.

Der Bahnhofsplatz in Biel soll umgestaltet werden. (Archivbild)
Der Bahnhofsplatz in Biel soll umgestaltet werden. (Archivbild)
Keystone

Bei der Neugestaltung des Bahnhofplatzes geht die Stadt Biel davon aus, dass Bund und Kanton Bern gut die Hälfte der Kosten übernehmen. Das Gesamtprojekt ist bekanntlich auf 18 Millionen Franken veranschlagt.

Der Gemeinderat präsentierte am Montag vor den Medien das Projekt, das am 17. Dezember dem Stadtrat vorgelegt wird. Das letzte Wort hat das Volk am 8. März 2015.

Die Stadtregierung strebt eine fussgängerfreundliche Neugestaltung des fast hundertjährigen Platzes an, wie bereits im Sommer publik wurde. Der Zugang zum Bahnhof und zu den Bushaltestellen soll erleichtert und der Platz als öffentlicher Raum aufgewertet werden.

17,985 Millionen Franken werden dafür gebraucht. Wie der Gemeinderat am Montag bekanntgab, erwartet er Bundes- und Kantonsgelder von total 9,5 Millionen Franken. Rund 3,5 Mio Franken bringt die Stadt durch Spezialfinanzierungen auf, so dass sich die ordentlichen Investitionsausgaben auf 4,985 Mio Franken belaufen.

Entflechtung

Der Bieler Bahnhofplatz ist heute überstellt mit Abstellflächen für Autos, Taxis und Velos. Fussgänger - in Spitzenzeiten sind es gut 3000 pro Stunde - haben zu wenig Platz, und die angrenzende Strasse ist öfters überlastet. Die Bushaltestellen sind unübersichtlich angeordnet und haben nicht genügend Kapazität.

All dies soll ändern. Die Kreuzung Johann-Verresiusstrasse/Bahnhofstrasse (die man erblickt, wenn man aus dem Bahnhof hinaustritt) wird für den motorisierten Individualverkehr gesperrt. Das Busperron wird optimiert. Velofahrer erhalten eine unterirdische Velostation.

Die Fussgänger sollen sich künftig auf dem Bahnhofplatz viel freier bewegen können, wie Stadtpräsident Erich Fehr gemäss Communiqué betonte. Beidseitig des zentralen Bereichs werden ruhigere Flächen mit Bäumen und Bänken eingerichtet.

Neu ist die Idee der Entflechtung nicht: Das aktuelle Projekt basiert auf einem Wettbewerbsergebnis aus dem Jahr 2004. Seither wurde es weiterentwickelt und auf die aktuellen Bedürfnisse ausgerichtet.

SDA/lub

Dieser Artikel wurde automatisch aus unserem alten Redaktionssystem auf unsere neue Website importiert. Falls Sie auf Darstellungsfehler stossen, bitten wir um Verständnis und einen Hinweis: community-feedback@tamedia.ch