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Schulsozialarbeit wird weitergeführt

Die Belper Schüler dürfen weiterhin auf Schulsozialarbeit zählen. Die Stimmberechtigten nahmen den Antrag der Gemeinde an.

Anfang 2008 startete an der Belper Volksschule das auf drei Jahren befristete Projekt Schulsozialarbeit. Seither kümmert sich ein Schulsozialarbeiter mit einem 70-Prozent-Pensum um Schülerinnen und Schüler, deren Eltern und die Lehrerschaft. «Wir wollen ein niederschwelliges Beratungsangebot bieten, das in erster Linie der Prävention dient», informierte die Departementsvorsteherin Barbara Mathis (FDP) an der Gemeindeversammlung. Sie stellte den Antrag, die Schulsozialarbeit definitiv einzuführen. Eine der Aufgaben des Sozialarbeiters sei es, Konflikte bereits in den Anfängen zu bereinigen. Die Problematik habe sich in den letzten Jahren verschärft. «Die Lehrer werden vermehrt mit Problemen wie Gewalt und Verwahrlosung konfrontiert», so Mathis. Es dürfe kein Spannungsfeld in einer Klasse herrschen, das den Bildungsauftrag der Lehrer gefährde, begründet sie ihren Antrag. Die Vorlage stiess weitgehend auf Zustimmung. Ein Stimmbürger fand aber, dass Kinder Schranken brauchten statt Sozialarbeit. Der bisherige jährliche Betreuungsaufwand liegt bei 633 Stunden für Schüler und 126 Stunden für Eltern. «Man müsste mehr bei den Eltern aufwenden», fand ein Anwesender. «Die Kinder können nichts dafür, wenn Eltern nichts taugen.» Mit klarem Mehr und nur fünf Nein-Stimmen unterstützten die Belper den Antrag. Die Gemeinde schafft eine 100-Prozent-Stelle und wird für die jährlichen Kosten von 118000 Franken aufkommen. sim>

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