Zum Hauptinhalt springen

Schulen und IBL ohne Strom

LangenthalGestern fiel in Langenthal im Gebiet Kreuzfeld der Strom aus. Betroffen waren auch die Schulen – und die Industriellen Betriebe.

Gestern Morgen zwischen 8.34 und 9 Uhr waren Stadtteile rund um die Schulhausanlage Kreuzfeld ohne Strom. Wie die Industriellen Betriebe (IBL) mitteilten, konnten die letzten Strombezüger erst gegen 11 Uhr wieder ans Netz angeschlossen werden. Auslöser für den Stromunterbruch sei «mit hoher Wahrscheinlichkeit» ein technischer Defekt an einem 16000-Volt-Kabel in der Transformatorenstation Kreuzfeld gewesen, heisst es in der Mitteilung der IBL. Eine versteckte Fehlerstelle habe zu einem Kurzschluss und zu einem Brand in einer Schalterzelle geführt. Dies hatte ein lokales Blackout zur Folge. An der gesamten Anlage seien massive Schäden entstanden, die in den nächsten Tagen behoben würden. Um die Stromversorgung wieder sicherzustellen, waren diverse Provisorien nötig. Es läutete nicht Betroffen vom Stromausfall waren auch die IBL selber – und vor allem die Schulhäuser Kreuzfeld. Im Schulzentrum Kreuzfeld 1–3, in dem rund 500 Kinder auf der Primar- und der Sekundarstufe I (Realklassen) unterrichtet werden, hielten sich die Unannehmlichkeiten insofern in Grenzen, als viele Klassen derzeit im Skilager oder in der Projektwoche sind. «Es war unangenehm, aber wir konnten damit umgehen», sagt der stellvertretende Schulleiter Jürg Rentsch. Dank des Klassenlehrersystems habe man flexibel reagieren können. Teilweise musste laut Rentsch der Unterricht umgestellt werden. So konnte zum Beispiel in einer Klasse ein geplanter Onlinetest nicht stattfinden. Bei einer anderen Klasse war nach dem Turnen beim Duschen Improvisation gefragt, weil es in den Räumen ohne Fenster kein Licht gab. Mühsamer war die Situation für die Lehrkräfte im Schulzentrum Kreuzfeld 4. Dort werden rund 450 Schülerinnen und Schüler in Mittelstufen-, Sekundar- und Untergymnasiumsklassen sowie Quarten unterrichtet. Laut Schulleiter Peter Rubeli war der Stromausfall «sehr störend». Viel Unterricht finde heutzutage mit elektronischen Medien statt, zum Beispiel das Tastaturschreiben. Lektionen seien zwar keine ausgefallen, sagt Rubeli. Aber durch die Umstellungen sei Unterrichtsstoff weggefallen, der nachgeholt werden müsse. Interessant war laut Rentsch und Rubeli, zu sehen, wie die Schülerinnen und Schüler mit dem Stromausfall umgingen. So funktionierten die Schulglocken nicht. Trotzdem seien sie pünktlich gewesen, sagt Rubeli. pd/drh>

Dieser Artikel wurde automatisch aus unserem alten Redaktionssystem auf unsere neue Website importiert. Falls Sie auf Darstellungsfehler stossen, bitten wir um Verständnis und einen Hinweis: community-feedback@tamedia.ch