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Schärfere Kontrollen

Die Fasnachtsgesellschaft will fremde Cliquen künftig besser prüfen. Der Fall mit dem Minarett-Wagen hat Spuren hinterlassen.

Die Langenthaler Fasnachtsgesellschaft (LFG) zieht die Schraube an: Künftig sollen nicht akkreditierte Cliquen «nur noch sehr restriktiv» zum Umzug zugelassen werden. Das schreibt Fasnachtsober Markus Gfeller in der neusten Ausgabe des Mitteilungsblatts der LFG. Und er verspricht, «wir werden unsere Kontrollen anpassen». Der Grund für Gfellers Mitteilung: An der letzten Fasnacht hatte eine Gruppe junger Zimmermänner in spe mit ihrem Minarett-Wagen für Aufsehen gesorgt. Die Clique war zum ersten Mal mit einem Wagen an einer Fasnacht dabei. Während des Umzugs kam es zu gegenseitigen Provokationen mit einer Gruppe junger Migranten. Die Scharmützel mündeten bei der Markthalle in eine Schlägerei. Erst als die Polizei aufkreuzte, liessen die Schläger voneinander ab. Das Minarettsujet sei nicht das Problem gewesen, hält Fasnachtsober Gfeller fest. Vielmehr sei das Verhalten der «betreffenden Umzugsteilnehmer» unangebracht gewesen. So sollen die Freaks-Mitglieder laut Augenzeugen während des Umzugs stark alkoholisiert gewesen sein. Zudem trugen nicht alle auf dem Minarett-Wagen eine Maske. Das aber ist an der Fasnacht in Langenthal Pflicht. baz>

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