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«Respekt ist das Wichtigste»

Linda Jutzi aus Mühlethurnen besucht das Gymnasium Thun-Schadau. Die 18-Jährige bezeichnet sich als Öko.

Sorge zur Natur tragen, und lieber lebendige als tote Tiere: Die 18-jährige Gymnasiastin Linda Jutzi bezeichnet sich als Öko.
Sorge zur Natur tragen, und lieber lebendige als tote Tiere: Die 18-jährige Gymnasiastin Linda Jutzi bezeichnet sich als Öko.
zvg

«Mir wurde von Kind auf beigebracht, die Natur zu respektieren und ihr Sorge zu tragen», erzählt die im ländlichen Mühlethurnen aufgewachsene Gymnasiastin Linda Jutzi. «Zum Beispiel würde es mir niemals in den Sinn kommen, ein Tier zu schlagen oder Abfall auf den Boden zu werfen. Ich achte auch darauf, dass ich das Licht lösche, wenn ich nicht im Raum bin, oder wenn möglich mit Fahrrad oder Zug anstatt mit dem Auto unterwegs bin.»

Doch sie sieht auch die Problematiken: «Es gibt auch Grenzen: Manchmal denke ich, dass man nicht immer überlegen kann, was alles der Umwelt schadet. Trotzdem möchte ich mehr darüber erfahren, wie viel Energie in welche Teile unserer Lebensmittel gesteckt werden, bis sie bei uns auf dem Teller landen.»

Spontan Vegetarierin

Auf die Frage, was ihr im Leben wichtig sei, antwortet Linda: «Der respektvolle Umgang mit der Natur ist mir am wichtigsten. In der achten Klasse beschloss ich ganz spontan, Vegetarierin zu werden, da ich Tiere lieber lebendig mag als auf dem Teller. Wenn ich jedoch beispielsweise in einer sehr gastfreundlichen Kultur eingeladen bin und es nur Fleisch gibt, esse ich auch davon.»

Naturverbunden

Linda ist ein naturverbundener Mensch. «Meinen kleinen Garten liebe ich über alles, und auch das Draussensein in der Natur ist für mich etwas vom Schönsten. Ich denke aber nicht, dass ich ein ganz typischer Öko bin. Ich habe eine noch viel extremere Kollegin, welche auch Abfall aufräumen geht und lieber sterben würde, als ein Stück Fleisch zu essen. Bei mir ist das anders.»

Was sie an unserer Gesellschaft wohl verändern würde? Das weiss sie sofort: «Ich denke, mehr Respekt wäre vielerorts nicht schlecht. Nicht nur vor Tieren, auch vor anderen Menschen. Es tut mir weh, zu sehen, wie einige Menschen dies nicht gelernt haben und andere unterdrücken.»

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