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Rekordergebnisse trotz Krise

Der Bürki Electric AG in Steffisburg geht es trotz Krise blendend: In den letzten zwei Jahren hat sie für 2,5 Millionen ausgebaut; 2009 war eines der besten Jahre der Firmengeschichte. Nächsten Samstag ist Tag der offenen Tür.

2,5 Millionen Franken: So viel hat die Bürki Electric AG in Steffisburg in den letzten zwei Jahren investiert – trotz weltumspannender Wirtschaftskrise. «Wir sind vor gut zwei Jahren in allen Bereichen an unsere Grenzen gestossen: Logistisch, räumlich und organisatorisch», sagt Geschäftsleiter Stefan Schneeberger. «Deshalb haben wir uns damals entschieden, unser Firmengebäude massiv auszubauen.» Trotz Krise Topergebnis Mit dem Umbau des Gebäudes, so Schneeberger, sei auch die Firma in einem gewissen Sinn umgebaut worden. «Wir haben Abläufe verbessern können.» Wenn andere «Abläufe optimieren» oder mit Krisen konfrontiert werden, bedeutet das oft, dass Stellen gestrichen werden. «Wir mussten niemanden aus wirtschaftlichen Gründen entlassen», betont derweil Stefan Schneeberger. Wie vor der Krise, die im Herbst 2008 ihre Vorboten um die Welt sandte, beschäftigt die Bürki Electric AG heute 30 Personen; zwei davon sind Lernende. Und trotz Krise und grossen Investitionen blickt Schneeberger auf ein erfolgreiches letztes Jahr zurück: «Unser Umsatz brach zwar gegenüber 2008 um 45 Prozent ein», sagt er, «aber 2009 war immer noch eines der erfolgreichsten Jahre in der Firmengeschichte.» Überhaupt sei die jüngere Vergangenheit von Erfolg geprägt: In den letzten fünf Jahren wurden im Durchschnitt rund sieben Millionen Umsatz pro Jahr erwirtschaftet. Konkurrenz von Giganten Die Bürki Electric AG hat sich seit ihrer Gründung durch Peter Bürki 1974 auf die Planung und Produktion von Schaltanlagen und Steuerungen für Elektroanlagen spezialisiert. «Schaltanlagen beginnen bei der einfachen Zählerverteilung in einem Wohnhaus und reichen bis hin zur komplexen Anlage, welche den Strom im Shoppyland Schönbühl misst, verteilt, überwacht und sichert», erklärt Geschäftsleiter Schneeberger. Heute ist das Steffisburger KMU so weit, dass es beim Kampf um derartige Aufträge gegen Giganten wie die ABB antreten – und bestehen – kann. Steuerungen für alle Welt Neben den Schaltanlagen plant und baut die Steffisburger Firma Steuerungen für Maschinen in aller Welt. «Meyer Burger bestellt bei uns beispielsweise Steuerungen für ihre Maschinen zur Verarbeitung von Silizium», sagt Stefan Schneeberger. Für die Hoffmann-Neopac in Oberdiessbach plant und baut die Bürki Electric AG derweil Steuerungen, welche das Zusammenspiel der verschiedenen Maschinen und Transportanlagen orchestrieren, die nötig sind, um beispielsweise Zahnpastatuben zu produzieren. Mit Steuerungen für Fahrleitungen, welche Furrer+Frey in Steffisburg bestellt, gelangt der Name Bürki Electric in die ganze Welt. Aber auch Stromproduzenten wie der BKW liefert die Steffisburger Firma Anlagen für Kraftwerke oder Unterstationen. Tag der offenen Tür «Nach dem Umbau sind wir jetzt gerüstet für die Zukunft», ist Stefan Schneeberger überzeugt. Am nächsten Samstag lädt die Bürki AG deshalb die Öffentlichkeit zu einem Tag der offenen Tür ein. Von 10 bis 16 Uhr kann der Betrieb am Schwäbismattweg 8 besucht werden; die Gäste kriegen gemäss der Einladung einen Einblick in «moderne Arbeitsplätze, aktuelle Projekte und interessante Tätigkeiten.» Schon am Freitagabend findet ein Kundenanlass mit persönlich eingeladenen Geschäftspartnern statt. Marco Zysset •www.buerki-electric.ch >

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