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Verdacht auf Norovirus im «Schlössli»

Die öffentlichen Bereiche wie das Restaurant oder das Therapiebad im Betagtenheim Schlössli in Pieterlen sind aktuell nicht zugänglich.

Hände desinfizieren ist in solchen Situationen noch wichtiger als sonst. (Symbolbild)
Hände desinfizieren ist in solchen Situationen noch wichtiger als sonst. (Symbolbild)

Für die Bewohner und Angestellten im Schlössli Pieterlen, einem Haus für betagte Menschen, beginnt das neue Jahr stressig: Wegen des Verdachts auf Norovirus wurden die öffentlichen Bereiche der Einrichtung vorübergehend geschlossen. «Wir sind ein offenes Haus und wollen nicht zur Ausbreitung dieses aggressiven Virus' beitragen», sagt Geschäftsführer Thomas Trösch.

So ist das Restaurant derzeit ebenso geschlossen wie das Therapiebad: «Wir haben schon am Mittwoch alle Reservationen abgesagt und heute entschieden, die Vorsichtsmassnahme zu verlängern.» Trösch hofft, dass sich die Situation bis am Montag entschärft hat. «Wir beurteilen die Lage nun vorzu neu.» Plakate an den Eingängen machen auf die Situation aufmerksam.

Keine Quarantäne

Auch wenn es gerade in Spitälern und Heimen immer wieder zu Ausbrüchen kommt, das Schlössli sei gemäss Trösch nur selten vom Norovirus betroffen. Dennoch ist das Verhalten in so einer Situation klar geregelt. Das Personal muss zum Beispiel Masken tragen und die Kleidung häufiger wechseln als sonst, unter Quarantäne stehe es aber nicht.

Beim Norovirus handelt es sich um einen Krankheitserreger, der schwallartiges Erbrechen und starken Durchfall hervorruft. Übertragen wird er über Mund, Nase oder Hautkontakt. Die Krankheit bricht in der Regel zwölf bis 48 Stunden nach der Ansteckung aus; nach zwei bis drei Tagen ist sie überwunden. Gemäss Bundesamt für Gesundheit gibt es keine Medikamente oder Impfungen zur Vorbeugung.

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