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Bernerin kam falschem Polizisten auf die Schliche

Die Kantonspolizei Bern hat einen 25-Jährigen festgenommen, der sich als Polizist ausgegeben hatte. Es ist bereits der dritte solche Fall im Kanton Bern seit Anfang 2020.

14'000 Franken forderte er – zur sicheren Aufbewahrung. Doch die angerufene fiel nicht auf den Trick herein.
14'000 Franken forderte er – zur sicheren Aufbewahrung. Doch die angerufene fiel nicht auf den Trick herein.
iStock/Symbolbild

Die Kantonspolizei Bern hat am vergangenen Donnerstag einen Betrüger verhaftet, der sich als Polizist ausgegeben hatte. Der 25-Jährige hatte bei einer Bernerin angerufen und ihr gesagt, er ermittle zu Einbrüchen und sie solle ihm 14'000 Franken zur sicheren Aufbewahrung übergeben. Doch die Frau fiel nicht auf den Trick herein und alarmierte die Polizei. Als der Mann das Geld am vereinbarten Ort abholen wollte, konnten die Einsatzkräfte ihn festnehmen.

Wie die Polizei am Mittwoch mitteilt, befindet sich der mutmassliche Betrüger in Untersuchungshaft und wird sich vor der Justiz verantworten müssen. Dieser Fall ist bereits der dritte seit Anfang 2020. Bei den zwei vorherigen Fällen konnten die Betrüger insgesamt mehr als 45'000 Franken erbeuten.

Dazu kommen verschiedene Meldungen zu Telefonbetrug. Laut Polizei sei allen Fällen gemeinsam, dass die Anrufer unter Angabe eines Vorwands Bargeld oder persönliche Angaben verlangen.

Falls Sie einen solchen Anruf erhalten, empfiehlt die Polizei den folgenden Umgang:

  • Die echte Polizei verlangt nie, dass Sie Ihr Geld oder Wertsachen übergeben oder hinterlegen sollen.
  • Seien Sie misstrauisch, wenn Sie Unbekannte dazu bringen wollen, Bargeld abzuheben, zu zahlen und Geld oder Wertsachen zu übergeben oder zu hinterlegen.
  • Beenden Sie ein solches Telefonat, legen Sie auf und melden Sie den verdächtigen Anruf der Polizei.
  • Geben Sie am Telefon keine persönlichen Daten, Passwörter oder Angaben zu Ihren finanziellen Verhältnissen preis.
  • Sprechen Sie mit älteren Personen in ihrem Umfeld darüber und geben Sie die Warnung weiter.

pkb/ske

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