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Referendum gegen Reglement

Die Unabhängigen Bürger in Thunstetten haben

Die Unabhängigen Bürger in Thunstetten machen wieder einmal von sich reden: Gegen das im Oktober 2009 verabschiedete neue Personalreglement der Gemeinde hat die Gruppierung um Anna Burkhardt und Maya Kaufmann das Referendum ergriffen. Die nötigen 50 Unterschriften deponierten sie gestern auf der Verwaltung. «Zu hohe Sitzungsgelder» Ihre Kritik: Die Sitzungsgelder für die Behördenmitglieder seien im Reglement zu hoch angesetzt, sagt Kaufmann. Insbesondere sei dies bei Sitzungen nach 18 Uhr der Fall. «Das sind alles Auslagen, die die Steuerzahler belasten.» Die beiden Frauen stören sich aber laut einer Mitteilung auch an der «intransparenten Informationspolitik der Gemeinde». Man hätte an der vergangenen Gemeindeversammlung vom November die Bürger über das neue Reglement informieren müssen, findet Kaufmann. Das haben die Unabhängigen Bürger nun erzwungen: Sind die Unterschriften gültig, stimmen die Thunstetter an der nächsten Gemeindeversammlung im Sommer über das Reglement ab. «Der Teuerung angepasst» Der Thunstetter Gemeindepräsident Alfred Röthlisberger (SVP) begrüsst den Schritt der beiden Frauen. Vielleicht hätte man tatsächlich besser informieren sollen. Er sagt aber auch: «Der Entscheid wurde im Anzeiger publiziert.» So seien alle Bürger informiert worden. Und das Personalreglement sei ja auch auf der Verwaltung einsehbar. Gegen den Vorwurf, die Sitzungsgelder seien zu hoch, verwahrt sich Röthlisberger: «Wir haben die Beträge nur der Teuerung angepasst.» Der Gesamtbetrag sei aber der gleiche geblieben. baz >

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