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Reaktionen auf die Schliessung der Heubüni

Hans und Margrit Rüedi müssen ihre Heubüni in Ortschwaben schliessen. Wie diese Zeitung gestern berichtete, hat nach einem langen Rechtsstreit das Bundesgericht das letzte Wort gesprochen. Auf dem Onlineportal der Berner Zeitung diskutieren die Leser das Ende des Kulturlokals. Als einziger hat Peter Kobelt Verständnis für den Entscheid. «Alle haben sich an Recht und Bestimmungen zu halten. Wo kommen wir hin, wenn Ausnahmen aufgrund von Sympathie, kulturellem Beitrag oder finanzieller Situation gemacht werden. Das Gejammer geht mir gehörig auf die Nerven.» Bernhard Berner lobt die Heubüni als «Wohltat für Menschen, die dem Einheitsbrei der Clubs überdrüssig sind». Und: «Da will ein Landwirt nicht mehr am Subventionstropf hängen und wird schikaniert.» Philipp Glanzmann will nicht die Heubüni abschaffen – sondern die Richter. «Statt etwas Nützliches zu tun, schreiben sie komische Paragrafen.» Den «Amtsschimmel» wiehern hört H. R. Widmer. «Es ist eine Schande, ein so schönes Lokal unter dieser Topführung zu schliessen. Ich war einige Male dort, und alles war super und sauber. Wo wird sonst kulturell so viel Schönes geboten?» Hans Ramseier versteht die Welt nicht mehr. «Der Staat sagt den Bauern, dass sie künftig mit weniger Unterstützung auskommen müssen, und nun tritt der gleiche Staat auf die Bremse.» Verschiedene Leser vermuten, dass Nachbarn für das Ende der Heubüni verantwortlich sind. «Diese ewige Einsprecherei gegen alles geht mir gehörig auf die Nerven», schreibt Ben Müller. «Ich wünsche den Verantwortlichen des Lokals viel Kraft und Glück.» «Die Gegner sind doch alles nur Neider», vermutet HP Pfeiffer. «Ich wünsche der Heubüni viel Kraft für die Zukunft.» Für Lilo Renner ist «wieder einmal der Neid der Vater des Gedankens. Wenn man neue Wege geht, werden einem Knüppel zwischen die Beine geworfen.» «Sehr traurig» ist Monique Saulnier. «Bauern, die jammern, werden belohnt, jene, die Eigeninitiative zeigen, bestraft.» >

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