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Radweg und Kreisel

RoggwilDer geplante Radstreifen zwischen der Kaltenherberge und der Abzweigung Roggwil ist nächste Woche Thema im Grossen Rat.

Nächste Woche entscheidet der bernische Grosse Rat über einen Kredit von 3,017 Millionen Franken, um die Kantonsstrasse in Roggwil zwischen der Kaltenherberge und der Abzweigung Roggwil sicherer zu machen. Konkret soll die Strasse auf beiden Seiten mit einem Radstreifen versehen und die Kreuzung vor dem Viadukt Roggwil-Wynau zu einem Kreisel umgebaut werden. Mit einer durchschnittlichen Breite von 7,25 bis 7,65 Metern und einer Geschwindigkeit von 80 Stundenkilometern berge die Strasse grosse Risiken für den Veloverkehr, schreibt die kantonale Baudirektion im Vortrag an den Grossen Rat. Der Abschnitt werde durchschnittlich von 9200 Fahrzeugen pro Tag befahren; der Schwerverkehrsanteil betrage rund 13 Prozent. Die Kreuzung Landstrasse/Bahnhofstrasse weise ein erhöhtes Unfallgeschehen auf. Zwischen Januar 2002 und Juni 2007 wurden 39 Unfälle mit 25 Verletzten registriert. Davon ereigneten sich 16 Unfälle mit 13 Verletzten auf der Kreuzung. Deshalb will der Kanton die Kreuzung mit einem Kreisel entschärfen. Der bereits realisierte Kreisel im Bereich Weibelacker (Fröschlikreisel) bleibt bestehen. Umweltprobleme Probleme gibt es auf dem Strassenabschnitt auch mit dem Umweltschutz: Einerseits wird das Abwasser zum Teil in den Bewässerungsgraben der Wässermatten abgeleitet. Das verursacht laut Kanton «erhebliche Verunreinigungen» und ist nicht mehr zulässig. Zudem soll die «überdimensionierte» Strassenbeleuchtung «auf ein notwendiges Mass zurückgebaut» und mit Stromsparlampen versehen werden. Für die Radstreifen werden rund 2166 Quadratmeter Landwirtschaftsland beansprucht. Es müssen rund 1093 Quadratmeter Wald gerodet und wieder aufgeforstet werden. Sagt der Grosse Rat Ja, sollen die Bauarbeiten noch in diesem Jahr beginnen und 2014 abgeschlossen sein.drh>

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