Zum Hauptinhalt springen

Prestige-Titel ins Bernbiet

An den Schweizer Juniorenmeisterschaften haben Xenia Knoll und Claude Benz bei den U18 die

Richtig auskosten konnte Claude Benz seinen ersten nationalen Titelgewinn nicht; sein Gegner Antoine Baroz gab im Final der Schweizer Juniorenmeisterschaften in Kriens beim Stand von 3:6 und 0:1 verletzungsbedingt auf. «Glücksgefühle habe ich aber trotzdem verspürt. Dieses Turnier bestätigt meine Fortschritte», sagte Benz. Ungesetzt ins Turnier gestartet, bezwang der Thuner drei höher eingestufte Gegner und blieb dabei ohne Satzverlust. Vor allem mit seinem Aufschlag dominierte der Linkshänder, dem seitens der Schweizer Nachwuchsnationaltrainer grosses Potenzial attestiert wird. Übermorgen reist der Interclubspieler des TC Thun nach Tschechien, bis im März sind Turniereinsätze in Argentinien, Chile und Paraguay geplant. Auf internationalem Parkett ist der 17-Jährige gefordert, er muss Punkte gewinnen, um im Juniorenranking (derzeit Rang 369) einen Sprung nach vorne zu tätigen. «Mein Ziel ist die Teilnahme an den Junioren-Grand-Slam-Turnieren», erklärt Benz. Die Australian Open von nächster Woche sind für ihn kein Thema, der Fokus ist auf Paris und Wimbledon gerichtet. Dazu ist ein Platz in den Top 80 gefordert. Das Nationalkadermitglied, das in Biel wohnt und trainiert, erwägt, im Sommer die schulische Ausbildung zu unterbrechen und voll auf die Karte Tennis zu setzten. Knoll hält Druck stand Ihrer Favoritenrolle gerecht wurde Xenia Knoll. Wie Benz triumphierte die Lysserin in der Königsklasse und gewann ihren dritten Schweizer-Meister-Titel. Der Druck sei immens gewesen, resümierte Knoll, «denn von mir haben alle die Goldmedaille erwartet». Die zehntbeste Spielerin des Landes und Weltnummer 815 will bis Ende Jahr unter die besten 300 Spielerinnen der Welt vorstossen. Vor einigen Wochen hat Knoll mit ihrem Betreuerstab den Wechsel von Biel nach Ostermundigen vollzogen und trainiert nun in der Akademie des früheren Berner Profispielers Michel Kratochvil. Mit Andrea Petkovic findet sie dort eine starke Sparringpartnerin vor, die Deutsche erreichte vergangene Woche beim WTA-Turnier in Brisbane den Halbfinal. Überraschend eine Bronzemedaille gewannen Eva-Maria Sjölund (U18, Port) und Boris Greco (U18, Bévilard). phr>

Dieser Artikel wurde automatisch aus unserem alten Redaktionssystem auf unsere neue Website importiert. Falls Sie auf Darstellungsfehler stossen, bitten wir um Verständnis und einen Hinweis: community-feedback@tamedia.ch