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philippe furrer

Mit zahlreichen Fehlern in der Defensive habe sich die Mannschaft selbst Steine in den Weg gelegt, hat SCB-Verteidiger Philippe Furrer (25) erklärt.

Sie sind es wohl nicht mehr gewohnt, nach einer Niederlage Auskunft geben zu müssen. Philippe Furrer: Es ist eine ungewohnte Situation, ich kann mich an die letzte Niederlage kaum noch erinnern. Mit zahlreichen defensiven Fehlern haben wir uns aber selbst Steine in den Weg gelegt. Das Resultat ist gerecht. Worauf gründeten diese Fehler? Wir haben der Scheibe in der eigenen Zone zu wenig Sorge getragen. Zudem leisteten wir uns zu viele unnötige Strafen. Unser Rhythmus wurde so immer wieder gebrochen. Augenfällig war auch, dass die Flyers uns oft einen Schritt voraus waren. Im Startdrittel mangelte es dem SCB an Aggressivität, dem Klotener Tempospiel hatte er kaum etwas entgegenzusetzen. War die Mannschaft nach der neuntägigen Pause nicht bereit? In den Trainings hatten wir versucht, uns optimal auf die neue Serie einzustellen. Zu Beginn bekundeten wir aber in der Tat Mühe, den Tritt zu finden. Irgendwie fehlte uns der letzte Biss. Wir müssen im nächsten Spiel alles einen Tick schneller machen. Das heisst: schneller laufen, schneller passen und vor allem auch schneller denken. War es schwierig, gegen die laufstarken Klotener Strafen zu vermeiden? Es ist kein Geheimnis, dass das Tempospiel die grosse Stärke der Flyers ist. Doch auch in den Spielen gegen Langnau kassierten wir zu viele Strafen – obwohl wir überlegen waren. Wir müssen grundsätzlich abgeklärter agieren, uns auf das Wesentliche konzentrieren. Erstmals liegt der SCB unter Trainer Larry Huras in einer Playoff-Serie im Hintertreffen wir sollten jetzt nicht gleich in Panik geraten, der Rückstand stellt für uns noch kein Problem dar. Man durfte doch nicht erwarten, dass wir Kloten nochmals 4:0 bezwingen. Diese Niederlage werden wir analysieren und dann sofort aus unseren Köpfen streichen. Wir haben die Qualitäten, um zu reagieren. Interview:Philipp Rindlisbacher >

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