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Zweite Strecke für Summer Gemel in Planung

Am nächsten Sonntag geht die erste Summer-Gemel-Saison zu Ende. Obwohl die Frequenzen unter seinen Erwartungen geblieben sind, spricht der Ringgenberger Andreas Caluori von einem erfolgreichen ersten Sommer.

Andreas Caluori aus Ringgenberg will mit seinem Summer Gemel im Berner Oberland organisch wachsen.
Andreas Caluori aus Ringgenberg will mit seinem Summer Gemel im Berner Oberland organisch wachsen.
zvg

Mit seinem Sommerschlitten will der Ringgenberger Andreas Caluori im Berner Oberland das touristische Angebot erweitern und den Besuchern in der Bergwelt ein neues Erlebnis bieten. Dies sei geglückt, sagt der Unternehmer auf Anfrage: «Meine Gäste, egal, welchen Alters, haben den Plausch», so Caluori. Morgen Sonntag haben die Besucher auf dem Männlichen zum letzten Mal in diesem Jahr die Gelegenheit, mit dem Summer Gemel bis Holenstein zu fahren.

Der Männlichen sei als Ausflugsziel für pensionierte Wanderer und für Kleinfamilien positioniert. Zwei Segmente, die sich weniger für den Summer Gemel interessieren. Entsprechend blieb der Anteil aller Gäste auf dem Männlichen, die sich spontan für eine Gemel-Fahrt entschieden, unter Caluoris Erwartungen von 10 Prozent. «Mein Ziel ist, ein weiteres Segment auf den Männlichen zu locken», sagt er. Damit will er nächsten Sommer den Umsatz steigern.

Caluori hatte viele Kunden aus den urbanen Zentren der Schweiz. Auch Amerikaner, Engländer oder Südkoreaner lassen sich dafür begeistern. Interessanterweise jedoch war das Interesse der arabischen Gäste, die beispielsweise die Rodelbahn auf der Pfingstegg geradezu überfluten, vergleichsweise gering.

Interesse aus Österreich

Andreas Caluori lobt die Partnerschaft mit den beiden Männlichenbahnen GGM und LWM sowie mit der Bergschaft Itramen. Auch der Kontakt zu einigen Hotels, die ihren Gästen den Summer Gemel empfehlen, sei wertvoll. Drei auswärtige Destinationen haben überdies bei Caluori ihr Interesse für das Summer-Gemel-Konzept bekundet: Bellwald im Wallis, Rigi-Scheidegg in der Zentralschweiz und Montafon in Vorarlberg. Vorerst will Andreas Caluori jedoch eine zweite Strecke im Berner Oberland realisieren. Infrage kommt beispielsweise eine Strecke im Gebiet Kleine Scheidegg.

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