Zum Hauptinhalt springen

Zwei Frauen eröffnen die Bäretatze

Bernadette Heitz-Dietrich und Diana Barfuss haben das seit Juli geschlossene Restaurant Bäretatze mitten in Aeschi gemietet. Sie öffnen am Donnerstag das umgestaltete Café.

Bernadette Heitz (links) und Diana Barfuss werden das Bärenfell mit der Tatze als Symbol wieder an einer Wand im Café präsentieren.
Bernadette Heitz (links) und Diana Barfuss werden das Bärenfell mit der Tatze als Symbol wieder an einer Wand im Café präsentieren.
Rösi Reichen

Die ausgebildete Hauswirtschaftslehrerin Bernadette Heitz-Dietrich aus Aeschi wird ihr Talent für die Zubereitung von speziellen Gerichten hervorholen, wie sie dies schon im Finel in Leissigen während 19 Jahren praktiziert hat. Und sie wird, wie sie sagt, «viel feins Züüg» auf den Tisch zaubern. Die 41-jährige verheiratete Frau hat das Wirtepatent erlangt, sie war Lehrerin am Inforama in Hondrich und hat bis zum August als Eventkoordinatorin im Tropenhaus in Frutigen gearbeitet.

Als Bernadette Heitz-Dietrich sah, dass die Bäretatze geschlossen ist, fand sie das nicht gerade einladend fürs Dorf und bedauerte den Zustand, umso mehr als auch die Sagi zu ist. Sofort kam ihr der Gedanke: «Das wäre doch etwas für mich.» Ihr war bewusst, dass sie das allein nicht tun kann. Sie überlegte, wen sie kenne, wer gut zu ihr passt, sie ergänzt, arbeiten kann und will und einsteigen möchte.

Die aus Berlin-Brandenburg stammende 39-jährige Diana Barfuss lebt seit 2001 in der Schweiz, ist single und wohnt in Wimmis. Die Hotelfachfrau hat lange in Davos gearbeitet und zuletzt auch im Tropenhaus. Als Bernadette Heitz-Dietrich sie fragte, zögerte sie nicht lange: «Auf eine solche Gelegenheit habe ich gewartet, das war ein Traum von mir», sagt sie strahlend und wird mit Engagement die Gäste im Restaurant empfangen und ihnen allerlei Leckeres servieren wie Härdöpfelknusperli mit selbst gemachtem Zwetschgenketchup, Käsekuchen mit Mascarpone oder Hackbraten mit Balsamicozwiebeln, auf Wunsch auch mit einem Glas Wein oder ein spezielles Dessert.

«Zmörgele kann man hier den ganzen Tag, und es gibt auch selbst gebackene Waffeln», verraten die Frauen, die sich auf alle Gäste freuen, auch Mütter zum «Käfele», während Kinder sich in der grosszügigen Spielecke vergnügen, oder Männer, die sich für eine Jassrunde treffen. In der früheren Bäckerei sind in Zukunft im geschlossenen Raum Familienfeste, Sitzungen oder Firmentreffen möglich. Alte Fotos des Dorfes Aeschi und das Bärenfell an der Wand schaffen Gemütlichkeit.

Öffnungszeiten der Bäretatze ab 1. November: 8 bis 18 Uhr, am Donnerstag bis 23 Uhr. Am Sonntag und Montag bleibt der ­Betrieb geschlossen. Infos: www. cafe-baerentatze.com; Telefon 079'886'11'03.

Dieser Artikel wurde automatisch aus unserem alten Redaktionssystem auf unsere neue Website importiert. Falls Sie auf Darstellungsfehler stossen, bitten wir um Verständnis und einen Hinweis: community-feedback@tamedia.ch