Zum Jubiläum alles aus einem Guss

Spiez

Unter «Spiezer Alpine Weinkultur» fasst der Rebbau seine Produkte in einem Erscheinungsbild zusammen.

Edle Tropfen, einheitliches Erscheinungsbild: Für Genossenschafter Daniel Marty (links) und Präsident Hanspeter Zimmermann stimmt beides.

Edle Tropfen, einheitliches Erscheinungsbild: Für Genossenschafter Daniel Marty (links) und Präsident Hanspeter Zimmermann stimmt beides.

(Bild: Guido Lauper)

Zwischen zwei Mäheinsätzen im Rebberg zur Verringerung der Frostgefahr stellt Betriebsleiterin Ursula Irion dieser Zeitung das neue Erscheinungsbild vor.

«Wie bereits bei den klassischen Weiss- und Rotweinen sind nun auch unsere Spezialitäten mit den von Laszlo Horvath gestalteten und von Bea Würgler weiter entwickelten Etikette ausgerüstet», sagt sie und ergänzt: «Mit der alpinen Weinkultur wollen wir unser regionales Produkt noch besser hervorheben.»

Dies geschieht pünktlich zum 90-jährigen Bestehen des Spiezer Rebbaus und zum 75-Jahr-Jubiläum der Rebbau-Genossenschaft.

Mähen als «Frostschutz»

Zum einheitlichen Auftritt gehört auch die Präsentation des Betriebes in der Öffentlichkeit – von den Briefköpfen über die Visitenkarten bis hin zum Verpackungsmaterial; alles mit chlorfreiem Papier oder wiederverwertetem Karton. Aber auch die Neubeschriftung am und um das Betriebsgebäude des «Spiezers», das Regezhaus zwischen Schloss- und Seestrasse.

Neue Etiketten: Ein einheitliches Erscheinungsbild für den «Spiezer» und seine Spezialitäten.

«Das kommt unserem Bestreben nach Schutz der Umwelt entgegen, indem damit der Suchverkehr im Quartier reduziert wird», hofft Ursula Irion. Erzählt dies – und startet den Mäher erneut. Das tut sie, weil hohes Gras beim Verdunsten von Wasser Kühle erzeugt und den Reben bei Temperaturen um den Gefrierpunkt zusätzlich schaden kann.

Zu der aktuell herrschenden Kälte äussert sie sich nur soweit: «Wir tun, was in unserer Macht steht. Das Ausmass allfälliger Schäden wird sich erst in den kommenden Wochen zeigen.»

Den Tropfen zelebrieren

«Hereinspaziert zu Wein & Kultur»: Unter diesem Motto zeigt die Rebbau-Genossenschaft im Regezhaus ihren neuen Auftritt an der Aktion «Offene Weinkeller Deutschschweiz» vom 29. April bis 1.Mai. Jeweils von 11 bis 17 Uhr sind Degustation und Einkauf möglich, ergänzt von Führungen durch Schlosskeller und Reben. Regionale Kulinarik und Musikalisches umrahmen den Anlass.

Auf Einladung des Rebbaus beteiligt sich das Schloss Spiez am Wochenende. Mit dem Vortrag «Wein im alten Bern» des Historikers Vinzenz Bartlome und der Installation «Wein im Überfluss».

Am Samstag und Sonntag beteiligt sich auch das Heimat- und Rebbaumuseum; am Samstag mit der Vernissage «Vereint im Verein», am Sonntag mit der Schnapsbrennerei Stähli und an beiden Tagen mit einem neuen Film zum alten Rebbau. Schliesslich lädt das Spiezer Zügli zu einer «Pittoresken Fahrt und fesselnden Geschichten rund um Reben und Wein» ein.

www.alpineweinkultur.ch

Berner Oberländer

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