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Zum Doktor gehts nun ins Wela-Haus

Grosser Bahnhof für das Ärzte-Haus: Das Provisorium im Wela-Gebäude wurde von der Bevölkerung und Regierungsrat Pierre Alain Schnegg festlich eröffnet.

Zufriedene Gesichter an der Ärzte-Haus-Eröffnung (von links): Verwaltungsrat Heinz Egli, Regierungsrat Pierre Alain Schnegg, VR-Präsident Peter Zumbrunn und die Ärzte Kaspar Lüthi und Martin Isler.
Zufriedene Gesichter an der Ärzte-Haus-Eröffnung (von links): Verwaltungsrat Heinz Egli, Regierungsrat Pierre Alain Schnegg, VR-Präsident Peter Zumbrunn und die Ärzte Kaspar Lüthi und Martin Isler.
Anne-Marie Günter

Beim Walken entwickelten der heutige Gemeinderatspräsident Peter Zumbrunn und Unternehmer Peter Wyler eine Idee: Die hausärztliche Grundversorgung in Brienz soll in Zukunft sichergestellt werden. Die Hausärzte Kaspar Lüthi und Martin Isler werden in absehbarer Zeit in den Ruhestand gehen.

Anfang 2015 wurde der Verein «Projekt Wela-Haus» gegründet, mit dem Ziel, im Haus neben dem Bahnhof ein Gesundheitszentrum einzurichten. Später wurde die Ärzte-Haus AG gegründet, als es sich zeigte, dass das Wela-Haus für ein definitives Zentrum zu klein ist.

Vorgesehen wurde als Standort nun die ebenfalls der Bank BBO ge­hörende Überbauung Tracht, für welche die Gemeindeversammlung inzwischen eine entsprechende Überbauungsordnung bewilligt hat. Die Realisation dürfte rund drei Jahre dauern.

Schnegg: «Ein Abenteuer»

Um die Idee eines Gesundheitszentrums zeitnahe umzusetzen, ist jetzt das Wela-Haus für rund 250 000 Franken umgebaut worden. Kaspar Lüthi und Martin Isler legen dort das Fundament für ein Gesundheitszentrum, indem sie ihre Praxen in den hell und sehr ansprechend gestalteten Räumen weiterführen.

Das Interesse der Bevölkerung am Einweihungsfest war sehr gross. ­Verpflegung und musikalische Unterhaltung gehörten zum ­Programm. Festredner war der ­bernische Regierungsrat Pierre Alain Schnegg. «Ein Unternehmen zu gründen, ist immer ein Abenteuer», sagte er und wünschte den Gründern alles Gute und Durchhaltewillen.

In seiner Funktion als Gesundheits­direktor macht ihm die ärztliche Grundversorgung Sorgen. Es gehe darum, mehr Ärzte und Ärztinnen dafür zu gewinnen, die eine Laufbahn als Grundversorger einschlagen. Er zeigte sich überzeugt, dass die interdisziplinäre und sektorenübergreifende Zusammenarbeit gefördert werden muss, um die medizinische Grundversorgung zu gewähr­leisten.

«Wir möchten jungen Ärzten ein optimales Arbeitsumfeld bieten, das dem Zeitgeist entspricht, um weiterhin genügend Hausärzte in unserer Region zu haben», sagte Verwaltungsratspräsident Peter Zumbrunn. Martin Isler erwähnte in seiner Ansprache ausdrücklich die beiden Hausärzte Menk Huggler und Andreas Widmer, die in ihren eigenen ­Praxen zur Grundversorgung in Brienz beitragen.

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