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Zürcher ist neue Gemeindepräsidentin von Jaberg

Die Vizepräsidentin von Jaberg, Marianne Zürcher, übernimmt das Präsidium. Der wieder­gewählte Andreas Tschanz wird Vizepräsident. Neu im Gemeinderat von Jaberg sind Robert Geering und Markus Künzi.

In Jaberg sind neu im Amt (v. l.) Gemeindepräsidentin Marianne Zürcher, ­Vizepräsident Andreas Tschanz sowie die Ratsmitglieder Markus Künzi und Robert Geering.
In Jaberg sind neu im Amt (v. l.) Gemeindepräsidentin Marianne Zürcher, ­Vizepräsident Andreas Tschanz sowie die Ratsmitglieder Markus Künzi und Robert Geering.
Verena Holzer

Gemeindepräsident Hans Bellorini wurde an der Gemeindeversammlung von Jaberg verabschiedet. Im Jahr 2002 ist er in den Rat gewählt worden, 2006 hat er das Präsidium übernommen. «Ein grosses Anliegen war ihm das grenzüberschreitende Denken.

Das hat er bei der Ortsplanung wie auch mit seiner Begeisterung für die Regionalkonferenz bewiesen», erklärte Vizepräsidentin Marianne Zürcher den 43 (20,5 Prozent) anwesenden Stimmberechtigten. Infolge Amtszeitbeschränkung war Bellorini nicht mehr wählbar. Demissioniert hat zudem Manfred Rubi.

Vier Sitze – vier Kandidaten

Marianne Zürcher ist vor zwei Jahren als Vizepräsidentin in den Gemeinderat gewählt worden. Sie hat sich bereit erklärt, das Präsidium zu übernehmen. Für die beiden frei gewordenen Sitze haben sich der Inhaber der GCP GmbH, Robert Geering, und der 30-jährige Biotechnologe Markus Künzi zur Wahl gestellt. Bereitwillig stellte sich Andreas Tschanz, Ressort In­frastruktur, für eine weitere Amtsdauer und fürs Vizepräsidium zur Verfügung.

Da es nicht mehr Kandidaten als zu besetzende Sitze gab, erklärte Bellorini Zürcher für gewählt. Eine der letzten Amtshandlungen Bellorinis als Präsident war die Begrüssung des neuen Jungbürgers Silas Beck, den er über seine neuen Aufgaben, Pflichten und Freiheiten aufklärte. Er freue sich, nun etwas mehr Zeit zu haben, Kulturelles zu geniessen, erklärte der zurücktretende Präsident gegenüber dieser Zeitung.

Budget mit Minus

Bei gleich bleibendem Steuerfuss von 1,49 und 1 Promille Liegenschaftssteuer wird im Budget 2018 mit einem Ertrag von 907'980 Franken und einem Aufwandüberschuss von 46'650 Franken gerechnet. Im kommenden Jahr sind zwei Strassensanierungen von jeweils 20'000 Franken geplant. In der Gemeindeverwaltung sollen Kellerboden und Dach für ebenfalls 20'000 Franken instand gestellt werden. Das Budget sowie die gleich blei­benden Gebührentarife wurden vom Souverän einstimmig abgesegnet.

Wegen Erkrankung der Gemeindeschreiberin Irene Ryser Ende Februar musste die Führung der Verwaltung ausgelagert werden. Bei der Finances Publiques AG in Bowil fand der Gemeinderat rasche und kompetente Unterstützung. Die Kosten belaufen sich bis Ende Jahr auf 133'600 Franken. Der in dieser Höhe beantragte Nachkredit wurde ohne Gegenstimme gutgeheissen. Erfreut teilte Hans Bellorini mit, dass Irene Ryser nach Neujahr ihre Arbeit wiederaufnehmen wird.

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