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Zentrum Mittengraben feiert sein erstes Winterfest

Ein kleines, aber feines Fest soll es werden: Am 1. Dezember findet das erste Winterfest des Zentrums Mittengraben statt. Mit Einsichten und Ansichten, mit vielen offenen Türen.

Ernst Meier (links), der neue Präsident des Vereins Zentrum Mittengraben.
Ernst Meier (links), der neue Präsident des Vereins Zentrum Mittengraben.
zvg

Kein Frühlings- oder Sommerfest im Zentrum Mittengraben, das geht nicht. Das sagten sich Fa­bienne Staub und David Dräyer, beide Mitarbeiter im Behindertenzentrum Mittengraben (Zemi). Es entstand ein bereichsübergreifendes Organisationskomitee mit Vertretern aus der Werkstatt, dem Wohnbereich und der Schule. In mehreren Sitzungen wurden die Ideen geschmiedet und alles Nötige organisiert, diskutiert und umgesetzt. Mit einem Werkstattrundgang, musikalischer Unterhaltung, Suppe vom Feuer, Lasergravur, Film, Kaffeestube, eine Märli-Erzählerin, Kreativmarkt, Punsch und Glühwein können die Besucher am 1. Dezeber von 14.30 bis 19.30 Uhr ein vielseitiges Programm geniessen.

Bald 50-jährig

Die Entstehung des Zemi reicht bis ins Jahr 1960 zurück. An der Freiestrasse 6 in Interlaken fand damals die Gründung des heilpädagogischen Tagesheims statt. Elf Jahre später wurde die Anlern- und Behindertenwerkstatt eröffnet. 1982 konnte man dann in den Neubau an der Mittengrabenstrasse 56 ziehen. Von nun an waren Werkstatt und Schule unter einem Dach vereint. Acht Jahre später wurde an der Hauptversammlung des Vereins ein neuer Name für die Institution gutgeheissen: RBZ – Regionales Behindertenzentrum Interlaken.

In den nächsten Jahren passierte im RBZ einiges: Neben den Wohngruppen am Burgerweg eröffnete man eine Beschäftigungsgruppe an der oberen Bönigstrasse; der Vorstand erarbeitete ein neues Leitbild; die Einweihung des Werkstattanbaus konnte gefeiert werden; die Schule bekam einen neuen Spielplatz. 2012 wurde aus dem regionalen Behindertenzentrum das Zentrum Mittengraben.

2015 konnte die Werkstatt ein Laserbeschriftungsgerät anschaffen, das zusätzliche Möglich­keiten und Aufträge generiert. 2015 eröffnet das Zemi auf dem Brünig im Casa Alpina eine sogenannte Koordinations- und Beratungsstelle für äusserst anspruchsvolle Platzierungssituationen mit vier Plätzen. Zwei ­Jahre später fand der Umzug für einen Teil der Wohnheimbewohner statt – sie zügelten vom ­Burgerweg in die rollstuhlgängigen Wohnungen an der Jungfraublickallee.

pd

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