Zum Hauptinhalt springen

Umfahrung soll für Schwertransporte ausgebaut werden

Ein Grossrat schlägt vor, die Umfahrungsstrasse im Gnoll am Brünigpass umfassend zu sanieren.

Der betroffene Streckenabschnitt soll in Zukunft auch für schwere Schwertransporte befahrbar sein.
Der betroffene Streckenabschnitt soll in Zukunft auch für schwere Schwertransporte befahrbar sein.
Bildarchiv BZ

In einem Schreiben an den bernischen Regierungsrat setzt sich der Weissenburger SVP-Grossrat Thomas Knutti für die sofortige Ausarbeitung eines Sanierungsprojektes für die Umfahrungsstrasse über Meiringen ein – und dafür, dass mit der Sanierung der Strasse und Brücke im Weiler Gnoll umgehend begonnen wird, «sodass die Strecke in Zukunft auch für ‹schwere Schwertransporte› befahrbar sein wird».

Die Anfrage an den Kanton richtet Thomas Knutti im Auftrag und in Zusammenarbeit mit 27 Transportunternehmern aus dem Berner Oberland und deren 7 aus dem benachbarten Obwalden. So habe die Sperrung der Brünigstrasse im November des letzten Jahres vor allem die Transportbranche im östlichen Oberland vor sehr grosse Herausforderungen gestellt, da auf der Umleitung via Meiringen nur ein Gesamtgewicht von 28 Tonnen zulässig ist.

«Die Unternehmungen aus der Region mussten für ihre Transporte mit über 28 Tonnen die Strecke über die Autobahn Bern-Solothurn-Zürich benutzen. Um von Meiringen nach Luzern zu fahren, musste so ein Umweg von 145 Kilometern in Kauf genommen werden.» Ein solcher Umweg bedeute Mehrkosten von bis zu 500 Franken pro Fahrt, die nicht auf die Kunden abgewälzt werden könnten. Zudem sei die Sperrung der Brünigstrasse seitens des Astra damals sehr kurzfristig bekannt gegeben worden. (bpm)

Dieser Artikel wurde automatisch aus unserem alten Redaktionssystem auf unsere neue Website importiert. Falls Sie auf Darstellungsfehler stossen, bitten wir um Verständnis und einen Hinweis: community-feedback@tamedia.ch