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Tolle Langlauf-Gala des Skiclubs

106 Läufer nahmen am XCX-Langlauf-Cross teil. 35 Helfer und Skiweltcuplegende Mike von Grünigen als Platzspeaker trugen zum Gelingen des Anlasses bei.

Peter Russenberger

Wie in den beiden Jahren zuvor wurden der Skiclub Schönried und die IG Langlauf-Cross mit Prachtwetter und idealen Schneeverhältnissen belohnt. Noch bei der vorgängigen Animationswoche Dario Cologna und Simon Ammann Parcours waren die Verhältnisse nicht so optimal. Und zum Glück traf das Sturmtief Sabine erst am Abend in Schönried ein.

Den Initianten Cornelia und Thomas Frautschi Züger gelang es als begeisterten Skilangläufern, auch den eher alpin ausgerichteten Skiclub für einen Langlauf-Cross zu gewinnen. Dass sich BOSV-Präsident Johny Wyssmüller als Zeitnehmer, Skiweltcuplegende Mike von Grünigen als Platzspeaker sowie 35 Helfer für das gute Gelingen dieser stimmungsvollen nordischen Schneesportveranstaltung einsetzten, ist grossartig. Auch Toni Burn, beim BOSV Chef Nordisch, lobte die Organisatoren. Weil sie gleichzeitig ihre Meisterschaft durchführten, waren die Nachbarn aus der Westschweiz nicht dabei.

Der XCX-Langlauf-Cross wurde für die JO U-08 bis U-16 nach dem Modus der LL-Sprintprüfungen mit einer Qualifikation und den Final Heats durchgeführt. Die Erwachsenen massen sich in einem Skating-Distanzrennen.

Zwei- und drei Runden à 3,5 Kilometer

Bei den zwei Runden à 3,5 Kilometer der Frauen und den dreien der Männer musste neu zwei- oder dreimal durch den XCX-Parcours gelaufen werden. Schnellste waren in Abwesenheit von Nicola Buchs und Gianna Wohler David Gafner vom SC Oberwil und Carla Nina Wohler vom NSK Thun.

Bei den Hügeln des Gagäwäldli herrschte bei den Final Heats der Kinder und Jugendlichen vor vielen Zuschauern eine grossartige Stimmung. Wie da selbst die Jüngsten die Hügel, Tretorgel, Steilwandkurven und das finale Labyrinth meisterten, war grossartig. Der XCX-Cross sei für den Nachwuchs, weil es technisch höchst anspruchsvoll ist, eine ideale Wettkampfform, fand Swiss-Ski-Nordisch-Chef Hippolyt Kempf.

Erfahrung eines Olympiasiegers

Der Olympiasieger von Calgary 1988, weiss aus eigener Erfahrung, dass man nachher viel besser auf den Skiern steht. Er und seine Frau Pia Alchenberger konnten sich an den tollen Finalsiegen ihrer Söhne Finn und Noé erfreuen. Wettkampfpech (Sturz) hatte hingegen JO-Kandersteg-Gspändli Mael Niedhart zu beklagen.

JO-Chef Urs Niedhart brachte bei den Mädchen U-14 für den SC Kandersteg mit Seriensiegerin Andrea Scheidegger und der drittklassierten Jael Künzi gleich zwei seiner JOlerinnen aufs Podest. Zweite wurde da Elin Kiener vom NSK Thun.

Rennleiterin Cornelia Frautschi strahlte über das erneute Wetterglück und die tolle Rennstimmung. Ihr Ehemann Thomas, der SC Schönried und die IG Langlauf-Cross schätzten es sehr, dass nebst anderen Einheimischen auch Flurin Riedi, der neue Geschäftsleiter Gstaad Saanenland Tourismus, am Distanzlauf teilnahm.

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