Zum Hauptinhalt springen

Suche nach US-Speedflyer eingestellt

Vom seit Samstag in der Jungfrauregion vermissten Extremsportler fehlt nach wie vor jede Spur. Die aktive Suche nach ihm wurde eingestellt, zumindest von offizieller Seite.

Der amerikanische Extremsportler Harrison Fast (28) wird seit Samstag in der Jungfrauregion vermisst.
Der amerikanische Extremsportler Harrison Fast (28) wird seit Samstag in der Jungfrauregion vermisst.
Screenshot Vaildaily.com

Nach einem halben Dutzend Suchflügen und einer ausgedehnten terrestrischen Suchaktion haben die Bergretter die Suche nach dem am Karsamstag spurlos verschwundenen Speedflyer Harrison Fast eingestellt.

Der US-Amerikaner ist mit mehreren Landsleuten vom Plateau des Jungfraujochs gestartet, wird seither aber vermisst. Die sofort eingeleitete Suchaktion aus der Luft und im Gelände nördlich des Jungfraujoch verlief negativ. Wegen wiederholter Schlechtwettereinbrüche musste die Suche im schwierigen und gefährlichen hochalpinen Gelände immer wieder unterbrochen werden. Am Dienstag wurde die ak­tive Suche eingestellt, «abgeschlossen ist sie jedoch nicht. Wir verfolgen nach wie vor jeden Hinweis auf den Verbleib des Vermissten», berichtet Ramona Mock, Mediensprecherin der Kantonspolizei Bern auf Anfrage.

An der Suchaktion beteiligt waren laut Mock Angehörige der SAC-Rettungsstation Lauterbrunnen mit Suchhunden, Gebirgsspezialisten der Kantonspolizei, einem Lawinenspezialisten sowie Helikoptern von Rega und Air-Glaciers.

Nicht von ihrem Vorhaben abbringen lässt sich derweil die Familie des Vermissten. Übers Internet sammeln sie Geld, um weiter nach Harrison Fast suchen zu können. Neben privaten Helikopterpiloten könnten womöglich auch Drohnen zum Einsatz kommen.

Dieser Artikel wurde automatisch aus unserem alten Redaktionssystem auf unsere neue Website importiert. Falls Sie auf Darstellungsfehler stossen, bitten wir um Verständnis und einen Hinweis: community-feedback@tamedia.ch