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Stumpen, Bienen und feine Küche

Die Tällihütte hat einen neuen Pächter – und sogar ein eigenes Bienenvolk. Was sonst noch alles anders ist als in herkömmlichen Berggasthäusern, zeigt ein kurzer Besuch am Fusse der Gadmerfluh.

«Der Rauch beruhigt die Bienen.» Dies die kurze Erklärung von Dimitri Stalder, warum er bei der «Raubtierfütterung» – so nennt er die liebevolle Pflege seiner vier Bienenvölker – eine dicke Zigarre im Gesicht stecken hat.

Kampf gegen die Ameisen

Bei Stalder ist einiges nicht so, wie man es sich beim Pächter eines abgelegenen Berggasthauses erwarten würde. Ausser in der eigenen kleinen Honigproduktion betätigt er sich ab und zu auch im Thurgau als Winzer und ist im Gadmer Trychlerklub engagiert. Auch lernte er vor 13 Jahren anlässlich eines Kletterurlaubs Mexiko kennen und lieben. Seither organisiert er regelmässig Trekkingtouren dorthin. Nach 11 Jahren als Bergführer im Vollpensum packt der gebürtige Toggenburger, der seit über 15 Jahren im Berner Oberland lebt, etwas ganz Neues an: Vor vier Wochen eröffnete er als Pächter der Tällihütte 500 Höhenmeter über der Sustenpassstrasse die Sommersaison.

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