Sternenhimmel noch einmal!

Wilderswil

Schlafen, propagiert von Francine Jordi, unter dem Sternenhimmel, ein Besuch bei Trauffers Kühen und Nostalgie mit Zahnrädern: Die Schynige-Platte-Bahn macht es möglich.

Sie strahlen um die Wette (v.l.): Markenbotschafterin und Sängerin Francine Jordi mit ihrem Labrador Theo, JB-CEO Urs Kessler und der Sänger und Gestalter der Holzfiguren Marc Trauffer.

Sie strahlen um die Wette (v.l.): Markenbotschafterin und Sängerin Francine Jordi mit ihrem Labrador Theo, JB-CEO Urs Kessler und der Sänger und Gestalter der Holzfiguren Marc Trauffer.

(Bild: Guido Lauper)

Den Kraftausdruck ins Positive drehen, und schon wird aus dem «Himmel, Sterne noch einmal» ein zweifaches Erlebnis zum gleichen Thema. Nebst der Schönheit des echten Sternenhimmels erwartet im Hotel auf der Schynige Platte die Nächtigenden in den renovierten Zimmern ein vorbildgerecht leuchtender Sternenhimmel.

Die vom österreichischen Künstler Heinz Prünster entwickelte Maltechnik mit Naturmaterialien – in der Schweiz erstmals umgesetzt – verwandelt die tagsüber weisse Decke nachts in ein leuchtendes Sternenmeer. Alles ohne künstliches Licht und Strom.

Diese und weitere Gipfelattraktionen präsentierten am Mittwoch Urs Kessler, CEO der Jungfraubahnen, Sängerin Francine Jordi als Markenbotschafterin und der Brienzer Sänger Marc Trauffer vor Ort. Letzterer hatte die Holzkuh Lily geschaffen, die als Maskottchen die Einmaligkeit des Ortes in die ganze Welt hinaustragen soll.

Trauffers Holztiere sind auf dem Kinderspielplatz, für den er das Patronat übernahm, ebenso präsent wie im neuen Fotopoint. Neu ist auch der Hot Pot für Hotelgäste unter freien Himmel. Alles verbunden durch den neu angelegten «Swiss Flower Panorama Cheese Trail» durch die reichhaltige Alpenflora. Cheese – Käse – deshalb, weil für nächstes Jahr eine Schaukäserei geplant ist, in der Gäste aktiv werden können.

Ein Strahlen ging über das Gesicht von Marianna Lehmann, Gemeinde- und Gemeinderatspräsidentin von Wilderswil, als Urs Kessler auf den Erhalt der nostalgischen Zahnradbahn für die nächsten 25 Jahre hinwies.

Der Berg liege zwar nicht auf ihrem Gemeindegebiet. Doch erwarte sie damit eine Aufwertung des Ausgangsbahnhofes. Zudem sei sie ein Angebot der Entschleunigung in der hektischen Zeit «von immer mehr und immer schneller».

Anders als vor einem Jahr mit alten Triebwagen der Wengern-alpbahn angedacht, habe sich gezeigt, so Kessler, dass die bestehende Fahrzeugflotte dafür nachgerüstet werden könne. Auch die derzeit stillgelegte Dampflok Nr. 5 werde durch den eigenen Betrieb wieder instand gestellt.

Unterwegsattraktionen sollen zudem die Strecke aufwerten. Urs Kessler und die Vertretungen von Tourismus und Gemeinden waren sich einig: Mit den einmaligen Neuerungen auf der Schynige Platte und der gepflegten Nostalgie werden Bahn und Berg zu «Top of Swiss Tradition».

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