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Solarkraftwerk auf dem Feuerwehrmagazin

Bödeli-Grünstrom für 30 Haushalte vom Kleinkraftwerk in luftiger Höhe auf dem Dach des Feuerwehrgebäudes in Interlaken. Am Mittwoch wurde die Fotovoltaikanlage der ­Industriellen Betriebe Interlaken eingeweiht.

Sonnenenergie vom Feuerwehrstützpunkt: Helmut Perreten, Direktor der IBI (l.), und Peter Aeschimann, Präsident des Feuerwehrrats der Feuerwehr Bödeli, mitten in der 740 Quadratmeter grossen Solarstromanlage auf dem Dach des Feuerwehrmagazins in Interlaken.
Sonnenenergie vom Feuerwehrstützpunkt: Helmut Perreten, Direktor der IBI (l.), und Peter Aeschimann, Präsident des Feuerwehrrats der Feuerwehr Bödeli, mitten in der 740 Quadratmeter grossen Solarstromanlage auf dem Dach des Feuerwehrmagazins in Interlaken.
Peter Wenger

«Unkompliziert und speditiv ist in enger Zusammenarbeit mit unseren Partnern die neue ­Fotovoltaikanlage auf dem Dach des Feuerwehrstützpunkts In­terlaken realisiert worden. Die Feuerwehr stellt die passende Dachfläche zur Verfügung. Wir planten, bauten und betreiben jetzt unsere Anlage», sagte Helmut Perreten, Direktor der Indus­triellen Betriebe Interlaken (IBI), am Mittwoch bei der Einweihung des kleinen Solarkraftwerks.

Die 200'000-Franken-Investition passt gut ins Konzept der IBI: erneuerbare Energie – Bödeli-Grünstrom – in eigenen Kraftwerken und Anlagen in der Region zu produzieren.

Energie für 30 Haushalte

452 Solarpanels, ausgerichtet gegen Osten, Süden und Westen, nehmen Rücksicht auf den Weg der Sonne im Lauf des Tages. So gelingt es, die Stromerzeugung dem Tagesablauf entsprechend optimal anzupassen. Die Anlage mit einer Kollektorfläche von 740 Quadratmetern liefert pro Jahr rund 122'000 Kilowattstunden, erneuerbare Energie für rund 30 Haushalte.

«Schon bei der Planung unseres Stützpunkts wurde an die Nutzung der Dachfläche für eine Solaranlage gedacht. Als regio­nale Feuerwehr freuen wir uns, einen nachhaltigen Beitrag zur Produktion von sauberer Energie leisten zu können», sagt Peter Aeschimann, Präsident des Feuerwehrrats der Feuerwehr Bödeli.

Gewichtige Aufgabe

«Allein die Solarpanels machen 8,5 Tonnen Gewicht aus. Noch höher wiegt die Last der Unterkonstruktion und der Betonplatten von rund 25 Tonnen. Die Montage auf dem Dach wurde echt zu einer logistischen Herausforderung, war es doch nicht einfach, die enorme Materialmenge während der Montage auf der beschränkten Dachfläche zu platzieren», sagt Urs Wyler, Leiter der einheimischen Elektro Wyler AG. Geplant wurde die Anlage vom Elektroingenieurbüro Bhend in Unterseen.

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