Skialpinist Werner Marti siegt vor Tefera und Lehmann

Der Grindelwalder Werner Marti gewann den Inferno-Halbmarathon von Lauterbrunnen aufs Schilthorn vor Mekonen Tefera und dem Deutschen Jonas Lehmann.

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Das Weihnachtskind Werner Marti, geboren am 25. Dezember 1989, ist seit 2017 Profiskialpinist. Und das mit grossem Erfolg: Er ist Schweizer Meister und stand schon an etlichen Weltcuprennen auf dem Podest. Am Inferno-Halbmarathon 2017 wurde er bereits Zweiter, am Samstag reichte es nun zum Sieg. Mürren passierte Marti noch zusammen mit Vorjahressieger Jonas Lehmann (D) und dem in Herrenschwanden lebenden und für den TV Länggasse Bern startenden Äthiopier Mekonen Tefera.

Noch vor dem Kanonenrohr übernahm Marti dann aber allein die Spitze. Die Seewlifura (Ende Engetal) passierte er knapp eine Minute vor Tefera und zwei Minuten vor Lehmann. Auch ohne Ski erwies sich Marti als Alpinist und sicherte sich im steilen Gelände überlegen den Sieg.

Der Grindelwalder zeigte sich auf dem Piz Gloria mit seiner Leistung sehr zufrieden. «Ich bin jetzt zum dritten Mal gestartet und erzielte heute meine beste Zeit.» Am Jungfrau-Marathon wird er nicht dabei sein. Grund: «Für mich zählt der Winter.» Mekonen Tefera (Herrenschwanden) zeigte sich über seinen 2. Rang keineswegs enttäuscht. Der Abstand zum Sieger habe schon kurz nach Mürren immer 80 bis 100 Meter betragen, erzählte er. «Ich sah Marti immer vor mir, kam aber nicht an ihn heran.»

Bei den Frauen sicherte sich die Engländerin Holly Page den Sieg vor der Belperin Martina Krähenbühl. Auf den nächsten Plätzen folgen gleich drei Oberländerinnen: 3. Michèle Mittelholzer (Grindelwald), 4. Karin Jaun (Unterseen; Siegerin Sen. 1), 5. Corinne Zeller (Weissenburg; Siegerin Sen. 2). (Berner Oberländer)

Erstellt: 19.08.2018, 20:53 Uhr

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