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Seit zehn Jahren ein Zuhause für 40 Personen

Das Alters- und Pflegeheim Brienz EGW feiert am Wochenende Jubiläum.

Gemeinsam erlebten sie die letzten zehn Jahre im Heim: Pensionär Paul Ruckstuhl und Pflegefachfrau Anna Reichenbach. Foto: PD
Gemeinsam erlebten sie die letzten zehn Jahre im Heim: Pensionär Paul Ruckstuhl und Pflegefachfrau Anna Reichenbach. Foto: PD

«Das Heim in Brienz wurde gebaut, da es in der Region zu wenige Heimplätze gab», sagt Andreas Heiniger, Heimleiter und Heimseelsorger des Alters- und Pflegeheims Brienz EGW. Brienzer hätten früher im Alter oftmals nach Frutigen oder Spiez ins Heim ziehen müssen.

Aus diesem Grund erbaute vor zehn Jahren das Evangelische Gemeinschaftswerk (EGW) auf dem Minigolfplatz des Hotels Brienz ein Zuhause für rund 40 Personen. Seit zehn Jahren gibt es auch die geschützte Wohngruppe für Menschen mit Demenz.

Heimleitung hat den Spagat zu meistern

«Man kennt sich», meint Heimleiterin Susi Heiniger zur Grösse des Heims. Nicht selten stehen Bewohnende mit ihren Anliegen im Büro des Heimleiterehepaars. Susi Heiniger weiss, dass heute aus wirtschaftlichen Gründen meist grössere Institutionen gebaut würden.

«Die Heimleitung hat den Spagat zwischen würdevoller Betreuung, finanziellem Druck und Vorschriften des Kantons zu meistern», meint Verwaltungsratspräsident Gideon Megert. Dies gelinge dank grossem Engagement des Personals, das vorwiegend aus der Region stamme.

Die Bedürfnisse bestimmen das Angebot

Das Bedürfnis der betagten Bevölkerung stand und steht weiterhin im Zentrum. So wird heute für Menschen mit Demenz zur Entlastung der Angehörigen eine Tagesstruktur angeboten. Im Spitex-Zimmer finden Menschen, die akut in einer schwierigen Situation sind, eine Lösung. Im Moment befasst sich eine Spurgruppe mit einem Neubauprojekt für Wohnen mit Dienstleistungen.

Am Wochenende sind Interessierte, Verwandte und Bekannte jeweils nachmittags von 13 bis 17 Uhr zum Jubiläumsfest eingeladen. Es gibt einen interessanten Rückblick, Informationen zum Thema Demenz, Kaffee und Kuchen, Züpfe und Hobelkäse sowie ein Glücksrad und einen Ballonwettbewerb.

Am Samstag, 23. März, tritt um 15 Uhr der Musikclown Werelli auf, am Sonntag, 24. März, gibt es zur gleichen Zeit Grussworte, umrahmt durch die Musikge­sellschaft Brienz. Am Sonntag lockt zudem eine Tombola mit Preisen. (hau/pd)

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