Zum Hauptinhalt springen

Schule wehrt sich gegen Klimastreik-Vorwürfe

SVP-Grossrat Samuel Krähenbühl behauptet, Frutiger Oberstufenschüler seien gezwungen worden, sich am Klimastreik in Thun zu beteiligen.

Auch in Thun protestierten letzten Freitag Schülerinnen und Schüler aus der Region für besseren Klimaschutz.
Auch in Thun protestierten letzten Freitag Schülerinnen und Schüler aus der Region für besseren Klimaschutz.
Patric Spahni

Sie sind ein neues Phänomen: die aktuellen Klimastreiks landauf, landab, an denen sich vorab die junge Generation engagiert. Nicht alle sehen es jedoch gerne, wenn Schülerinnen und Schüler gerade während der Unterrichtszeit an solchen Kundgebungen teilnehmen.

SVP-Grossrat Samuel Krähenbühl (Unterlangenegg) etwa übt Kritik an der Oberstufenschule Frutigen. In einer Motion fordert er ein generelles Verbot für Demonstrationszwang an Volksschulen. Vergangenen Freitag seien die Frutiger Oberstufenschüler gezwungen gewesen, während der Schulzeit der Klimademonstration in Thun beizuwohnen. «Wer nicht teilnehmen wollte, musste einen freien Halbtag beziehen», behauptet Krähenbühl.

Dem widerspricht Schulleiter Matthias Zaugg. «Die Initiative zur Teilnahme ging von der Schülerschaft aus.» Drei von sechs Klassen seien nach Thun gefahren. «Hätten Schülerinnen und Schüler von teilnehmenden Klassen auf die Demo verzichten wollen, hätten sie den Unterricht in einer Klasse besucht und keinen freien Halbtag beziehen müssen.»

Dieser Artikel wurde automatisch aus unserem alten Redaktionssystem auf unsere neue Website importiert. Falls Sie auf Darstellungsfehler stossen, bitten wir um Verständnis und einen Hinweis: community-feedback@tamedia.ch