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Schicksalsabstimmung zur Freizeit- und Sportarena

Am Freitag befindet das Stimmvolk über zusätzliche Gelder für die Sportarena.

Der Betrieb der Adelbodner Freizeit- und Sportarena schreibt rote Zahlen. (Archivbild)
Der Betrieb der Adelbodner Freizeit- und Sportarena schreibt rote Zahlen. (Archivbild)
Corina Kobi

Im ersten Betriebsjahr sah die Lage noch rosig aus: Der Betrieb der Adelbodner Freizeit- und Sportarena war damals finanziell selbsttragend. Allerdings eben nur damals. Denn seither schreibt die Anlage Jahr für Jahr rote Zahlen. Mittlerweile ist die AG so arg in Bedrängnis, dass ein Konkurs droht. Um dies zu verhindern, beantragt die Gemeinde der Gemeindeversammlung am Freitagabend, die Arena künftig mit zusätzlichen 150 000 Franken pro Jahr zu unterstützen. Damit würden sich die Beiträge der Gemeinde auf 550 000 Franken erhöhen.

Die Beitragserhöhung würde je zur Hälfte aus öffentlichen Mitteln und der Kurtaxe getilgt. Das zusätzliche Geld für die Arena wäre indes an Bedingungen geknüpft. So müsste die AG unter anderem die Vermarktung der Anlage verstärken, und die Gemeinde erhielte Einsicht in die Finanzen.

Es geht um viel mehr Geld

Für die Gemeinde geht es aber um weit mehr als 150000 Franken: Sollte die Arena in Konkurs gehen, müsste die Gemeinde ihr Aktienkapital abschreiben und ein Darlehen von 2,2 Millionen Franken zurückzahlen. Ausserdem würde sie als Landbesitzerin – die Gemeinde hat das Land im Baurecht abgetreten ­– auf der Anlage sitzen bleiben und müsste einen allfälligen Rückbau berappen.

Während der Gemeinderat für ein Ja weibelt und sich zuversichtlich zeigt, dass die Arena den Turnaround schafft, ist die Zustimmung alles andere als gewiss: 2011 lehnten die Adelbodner einen Nachkredit von 700000 Franken für den Bau überraschend deutlich ab.

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