Salerno und Lüthi siegten

Grindelwald

Die 21. Eiger Bike Challenge wurde vom Italiener Cristiano Salerno gewonnen. Bei den Frauen musste nach drei Siegen in Folge die Aargauerin Esther Süss den Sieg der Thunerin Ariane Lüthi über­lassen.

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Bergsommerfeeling und Bikefun pur auf den 88 Kilometern rund um Grindelwald. Im Kampf um den Tagessieg kam es zu Füssen der imposanten Eigernordwand bei idealen Verhältnissen zu einem spannenden Rennverlauf. Die Oberländer BiXS-Biker Hansueli Stauffer und Oliver Zurbrügg sowie Vorjahressieger Marc Stutzmann bekamen es auf dem 3900 Meter Höhendifferenz aufweisenden Rundkurs mit dem Italiener Cristiano Salerno, Schweizer Meister Konny Looser und Rückkehrer Urs Huber mit Spitzenbikern zu tun.

Ariane Lüthi besiegte Süss

Auch bei den Frauen trachtete die Thunerin Ariane Lüthi danach, die frühere Cross-Country-Spitzenbikerin Esther Süss im vierten Anlauf endlich zu besiegen. Der in Thun und im südafrikanischen Stellenbosch lebende «Spur Team»-Bikerin gelang es, Esther Süss im vieren Anlauf endlich zu besiegen. Die fünffache «Cape Epic»-Siegerin konnte die Langstrecken-Seriensiegerin aus dem aargauischen Küttigen im Aufstieg zur Grossen Scheidegg distanzieren. Die 35-Jährige nahm Süss bis ins Ziel noch beinahe drei Minuten ab. Gute Fünfte wurde die Crazy-Veloshop-Scott-Bikerin Cornelia Hug aus Unterlangenegg.

Obwohl Konny Looser vom BiXS-Pro-Team mit den Oberländern Hansueli Stauffer und Oliver Zurbrügg noch zwei Teamkollegen an seiner Seite hatte, konnte die drei Schweizer den Sieg des Italieners Cristiano Salerno nicht verhindern.

Salerno, der in Alassio bei San Remo wohnt, kam damit zu ­seinem ersten Sieg im Ausland. Er nahm dem Zürich Oberländer Looser elf und dem Madiswi-ler Thömus-Racing-Team-Biker Andreas Moser im steilen Aufstieg zum Ziel noch 17 Sekunden ab.

Der Sigriswiler Hansueli Stauffer, der sich über den zweiten Platz seines Teamkollegen freute, war mit seinem vierten Platz letztlich zufrieden. Der Racing-Club-Steffisburg-Elite-Biker dürfte sich vermehrt auf die Rennserie Garmin Bike Marathon Classics konzentrieren, wo er im Moment auf dem guten vierten Zwischenrang liegt. Marc Stutzmann (Thömus Racing Team), der vor Jahresfrist siegte, musste sich noch hinter dem Freiburger Elitebiker Adrien Chenaux mit dem 6. Rang begnügen.

Huber erneut mit Rennpech

Und der auch als Co-Favorit gehandelte Wilderswiler Oliver Zurbrügg schnitt im stark besetzten Männerrennen mit knapp zehn Minuten Rückstand für sein Können etwas enttäuschend ab. «Mister Eiger Bike Challenge» Urs Huber, der im Gletscherdorf bereits sechsmal gewann, hatte wie im Vorjahr wieder Rennpech zu beklagen. Der 32-jährige Aargauer, der sich mit seinem ewigen Rivalen Lukas Bucheli viele spannende Duelle lieferte, dürfte nächstes Jahr nach dem Motto «Nid lugg lo, gwünnt» seinen siebten Sieg anpeilen.

Auszug aus der Rangliste

Frauen: 1. Ariane Lüthi, Thun. 2. Esther Süss, Küttigen. 3. Andrea Ming, Neerach. 4. Janine Schneider, D-Lottstetten. 5. Cornelia Hug, Unterlangenegg. 6. Alessia Nay, Zizers. 7. Paola Pervangher, Zizers. 8. Steffi Frütel, Faoug. 9. Jutta Schafroth, Grindelwald. 10. Barbara Skandikova, Oberiberg.

Männer: 1. Cristiano Salerno, I-Imperia. 2. Konny Looser, Hinwil. 3. Andreas Moser, Madiswil. 4. Hansueli Stauffer, Sigriswil. 5. Adrien Chenaux, Freiburg. 6. Marc Stutzmann, Rüfenacht. 7. Oliver Zurbrügg, Wilderswil. 8. Emilien Barben, Chez-le-Bart. 9. Daniel Widmer, Mühlrüti. 10. Stefan Vögeli, Wimmis. 11. Antonin Marecaille, F-Carry le Rouet. 12. Nobert Amgarten, Kerns. 13. Patric Tinner, Frauenfeld. 14. Damian Perrin, Bern. 15. Florian Thie, Tschingel ob Gunten.

Sämtliche Resultate: www.datasport.ch.

Berner Zeitung

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