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Patrouille Suisse als Highlight am Hunter-Fest

Die dröhnenden Triebwerke der Hunter und des legendären Vampire-Trainers tönten am Flugplatzfest in St. Stephan wie Musik in den Ohren von mehreren Tausend Besuchern und Hunter-Freunden.

Auch unter den Wolken um das Albristhorn ist für die Patrouille Suisse in Formation die Freiheit nahezu grenzenlos.
Auch unter den Wolken um das Albristhorn ist für die Patrouille Suisse in Formation die Freiheit nahezu grenzenlos.
Fritz Leuzinger

Jedes Jahr, wenn der Hunter­verein Obersimmental zum Flugplatzfest nach St. Stephan aufruft, kommt in der Bevölkerung etwas Nostalgie auf. Der immer noch fliegende weisse Papyrus-Hunter ist im Obersimmental das Statussymbol für die damals startenden und landenden Kampfjets der Fliegerstaffel 15 auf dem ehemaligen Militärflugplatz St. Stephan.

Am Samstag herrschten in St. Stephan ausgezeichnete Flug- und Festbedingungen. Die verschiedenen älteren Kampfjets der Schweizer Luftwaffe und die glänzende DC-3 im alten Swissair-Outfit sind auf unzähligen Kameras und Handys verewigt. Allen voran sorgte der Papyrus-Hunter beim Starten und beim Landen bei den mehreren Tausend Besuchern am Pistenrand für strahlende Gesichter. Besondere Aufmerksamkeit galt dem Besuch der Fairchild Dornier 328 der Berner Skywork Airlines. Die Maschine wurde durch den ­Blankenburger Andi Bangerter pilotiert.

Die Patrouille Suisse auf den ­F-5-Tiger-Jets hat zur Freude der vielen Flugzeugfans den Papyrus in ihre Staffel integriert. Das Kunstflugteam zeichnete in verschiedenen Formationen eine faszinierende Show an den Himmel um das Albristhorn über St. Stephan.

Mehraufwand macht Sorgen

Der Mitgliederversammlung des Obersimmentaler Huntervereins – Präsident Beat Radelfinger war in seinen Ausführungen für Kurzweil besorgt – wurde nur mässig Aufmerksamkeit geschenkt. Die Vereinsgeschäfte wurden alle gutgeheissen. Neu muss zur Sicherstellung der Flugtüchtigkeit der Papyrus-Hunter nach Altenrhein geflogen werden. Der Mehraufwand von 36'000 Franken bereitet den 869 Mitgliedern mit einem Jahresbeitrag von 30 Franken einige Sorgen.

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