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Ohne Umsteigen bis aufs Jungfraujoch?

Vor 125 Jahren stand der Zürcher Industrielle Adolf Guyer-Zeller am Schilthorn – und hatte eine Vision. Er träumte wohl von einer direkten Bahnverbindung von Interlaken bis aufs Jungfraujoch.

Auf der Kleinen Scheidegg steigen die Joch-Gäste von der grün-gelben Wengernalpbahn (links) auf die rote Jungfraubahn um.
Auf der Kleinen Scheidegg steigen die Joch-Gäste von der grün-gelben Wengernalpbahn (links) auf die rote Jungfraubahn um.
Alex Karlen
Datiert mit 27./28. August 1893 (rechts unten), hielt Adolf Guyer-Zeller die Idee einer Jungfraubahn als Fortsetzung der damals bereits gebauten Wengernalpbahn in seinem Skizzenbuch fest.
Datiert mit 27./28. August 1893 (rechts unten), hielt Adolf Guyer-Zeller die Idee einer Jungfraubahn als Fortsetzung der damals bereits gebauten Wengernalpbahn in seinem Skizzenbuch fest.
Archiv Tourismusmuseum Unterseen
Urs Kessler, CEO der Jungfraubahnen: «Grundsätzlich ist die Idee einer Direktverbindung attraktiv.»
Urs Kessler, CEO der Jungfraubahnen: «Grundsätzlich ist die Idee einer Direktverbindung attraktiv.»
Fritz Lehmann
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Die Schweiz ist als Bahnland international bekannt und findet dank seinem ausgezeichneten ÖV-System weltweit Anerkennung. Dazu haben die touristischen Bahnen, vorab die Schmalspur- und Zahnradbahnen, viel an Sympathie beigetragen. In diese Tradition dürfte sich auch die geplante Realisierung des Projektes «Golden Pass Express» mit direkten Zügen Montreux–Zweisimmen–Interlaken-Ost einreihen.

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