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Nun ist der Weg wieder frei

Nach einer Bauzeit von drei Monaten ist die neue Weissenburgbrücke eröffnet – und ausgezeichnet worden.

Mit dem Werk sehr zufrieden: Das Bauplanungsteam posiert auf der neuen Brücke.
Mit dem Werk sehr zufrieden: Das Bauplanungsteam posiert auf der neuen Brücke.
Verena Holzer

Etwas moderner, aber auch tragfähiger ist sie geworden, die neue Holzbrücke über die Simme in Weissenburg. Nach einer Bauzeit von drei Monaten ist der Weg über die Brücke am Mittwoch wieder freigegeben worden.

Der Oberwiler Gemeindepräsident Michael Blatti gab seiner Freude Ausdruck über das gelungene Bauwerk. «Sie ist etwas moderner, aber ihr werdet euch sicher an den neuen Anblick gewöhnen und euch dann auch daran freuen», sagte er zur Begrüssung der gut sechzig Gäste. Thomas Knutti, Gemeindepräsident von Där­stetten, erklärte, dass das Objekt aus vier eingereichten Projekten des Ideenwettbewerbs ausgewählt worden sei.

Mit Auszeichnung

Nationalrat Erich von Siebenthal überbrachte die Auszeichnung «Herkunftszeichen für Schweizer Holz». «Es gibt keinen besseren Rohstoff und kaum etwas, das man nicht aus Holz erstellen kann. Die 83 Kubikmeter, die hier verbaut wurden, wachsen im Schweizer Wald in vier Minuten nach», sagte er.

Richard Spalinger von der leitenden Theiler Ingenieure AG erklärte, dass die Brücke für den Verkehr freigegeben werden könne und es ihr ausser ein paar ergänzenden Schrauben und der Reinigung an nichts mehr fehle. Die Breite der Brücke ist bei 3,07 Metern geblieben. Sie ist nun für 40 Tonnen Last gebaut, auf der alten waren 12 Tonnen zugelassen.

Mit 6000 Schrauben fixiert

Man rechnet mit einer Haltbarkeit von achtzig Jahren, wobei der Belag voraussichtlich früher ersetzt werden muss. Dieser ist mit rund sechstausend Schrauben fixiert. «Wenn diese ersetzt werden müssen, bin ich vermutlich nicht mehr im Gemeinderat», erklärte Därstettens Vizegemeindepräsident Daniel Kunz.

Er sei mit der Bauaufsicht stark ins kalte Wasser geworfen worden, und die alte Brücke habe ihm besser gefallen. Dafür könne man jetzt nicht mehr über die Brüstung fallen, da die Brücke seitlich von unten bis oben verschalt ist, und die Boote hätten mehr Platz, ergänzte er.

Das Schwierigste am Bau seien die engen Platzverhältnisse und die Logistik gewesen, erklärten Jörg Knutti von der Chäfer Bau GmbH, Därstetten, und Dominik Blatti von der Blatti Holzbau AG, Oberwil.

Der Bau der Brücke ist ein Gemeinschaftsprojekt der Gemeinden Oberwil und Därstetten. Die Kosten sind mit 520'000 Franken budgetiert worden und werden von den beiden Gemeinden geteilt – wobei Beiträge in noch unbekannter Höhe von Bund und Kanton zu erwarten sind.

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