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Nevada zur Miss Altstadt gekürt

An der Beständeschau des Viehzuchtvereins Interlaken und Umgebung auf dem Stadthausplatz hatten die Experten 109 Kühe zu beurteilen. Zur Miss Altstadt wurde die SF-Kuh Nevada gekrönt.

Nevada, die Miss Altstadt 2017, präsentiert von Ueli Bieri, dem Bruder von Besitzer Daniel Bieri, Wyden, Unterseen.
Nevada, die Miss Altstadt 2017, präsentiert von Ueli Bieri, dem Bruder von Besitzer Daniel Bieri, Wyden, Unterseen.
Ueli Flück

Nevada ist ein Bundesstaat der Vereinigten Staaten von Amerika, benannt nach dem spanischen Wort «nieve» für Schnee (Sierra Nevada für schneebedeckte Bergkette). Schneebedeckt präsentierten sich am Dienstagmorgen auch die vom Unterseener Stadthausplatz aus sichtbaren Bergketten. Wie der US-Bundesstaat nennt sich aber auch die Kuh, die am Schluss der Beständeschau zur Miss Altstadt gekürt wurde: Nevada.

Züchter und Besitzer der Miss, einer Swiss-Fleckvieh-Kuh, ist Daniel Bieri, Wyden, Unterseen. Sie ist dreieinhalbjährig, hat einen ersten Milchleistungsabschluss hinter sich, gehört also der Klasse IV an. Die Schöne wurde vom Viehschauexperten Viktor Weber gebührend gerühmt. Vor der Misswahl, an der jeder Züchter, der Tiere aufgeführt hatte, eine Kuh präsentieren konnte, war Nevada mit der Maximalnote 4444/94 punktiert worden. Der Schönen wurde eine vom einheimischen Hotel Post Hardermannli gestiftete 750-fränkige Treichel umgehängt.

Bei der Beständeschau werden die vier Positionen Rahmen, Fundament, Euter und Zitzen innerhalb einer Skala von 0 bis 5 Punkten nach der subjektiven Beurteilung des Experten qualifiziert. Zusätzlich erfolgt eine Einordnung in Qualitätsklassen mittels einer Gesamtpunktzahl von 80 bis 98. Die Experten Viktor Weber aus Zweisimmen (Gruppenleiter) und Peter Tschanz aus Kirchlindach erledigten ihre Aufgabe mit der nötigen Sachkenntnis und Sorgfalt und hatten an der Präsentation der besten Tiere jeder Klasse viel zu rühmen.

Die Viehschauen im Altstadtgeviert von Unterseen kennen eine lange Tradition. Der Al­t­stadtleist setzt sich zusammen mit der Viehzuchtgenossenschaft dafür ein, dass das so bleibt. Eine Festwirtschaft und einige Verkaufsstände mit Hofprodukten sollen Publikum an­locken und für Betrieb in der ­Altstadt sorgen. Zum zweiten Mal wurde nun eine Miss gekürt. Das Publikum marschierte bereits in Scharen auf. Peter Wenger vom Altstadtleist zeigte sich jedenfalls zufrieden. Die Viehzüchter auch.

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