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Neuer Rekord am Schilthorn

Die Schilthornbahn stellte im Jahr 2017 neue Rekorde bei den Frequenzen und dem Umsatz auf. Und auch mit dem laufenden Jahr ist man zufrieden.

Die Schilthornbahn transportierte im letzten Jahr so viele Passagiere wie noch nie.
Die Schilthornbahn transportierte im letzten Jahr so viele Passagiere wie noch nie.
zvg

Die Schilthornbahn erzielte 2017 einen Umsatz von 28,7 Millionen Franken – damit übertrifft man das bisherige Rekordjahr 2016 um 1,8 Millionen. Dies teilte das Unternehmen am Freitag mit. «Die guten Vorjahreszahlen sowohl im Sommer wie auch im Winter konnten erneut verbessert werden», wird Verwaltungsratspräsident Peter Feuz in der Medienmitteilung zititert.

Die Luftseilbahn zählte erstmals in der Geschichte mehr als 3 Millionen Sektionsfrequenzen. Die Gesamtfrequenzen liegen bei 4,7 Millionen. Während die Seilbahn im Vergleich zum Vorjahr (+10,3 Prozent) und zum Dreijahresdurchschnitt (+18,4 Prozent) zulegte, verzeichnete die Standseilbahn Mürren–Allmendhubel einen Rückgang von 4,3 respektive 6,6 Prozent. Bei den Wintersportanlagen legte das Unternehmen im Vergleich zum Vorjahr um 3,5 Prozent zu, liegt aber hinter dem Dreijahresdurchschnitt.

Der Jahresgewinn beziffert die Schilthornbahn AG mit knapp 1,9 Millionen Franken. Der Verwaltungsrat beantragt der Generalversammlung am Freitag, 15. Juni, die Auszahlung einer Dividende von 40 Franken pro Aktie.

Mehr Skier Visits

Das Bahnunternehmen sei auch gut ins neue Jahr gestartet. «Die frühen und intensiven Schneefälle im November ermöglichten es, die Wintersaison bereits am 24./25. November zu starten», schreibt die Schilthornbahn AG. Die gute Schneelage habe seither angehalten und mehrere Wochen lang die Talabfahrt bis nach Lauterbrunnen ermöglicht. «Die Skier Visits, die wichtigste Kennzahl im Wintersportgeschäft, konnte in unserem Skigebiet gegenüber dem Vorjahr bis Ende März um 15 Prozent gesteigert werden», bestätigt Christoph Egger, Direktor der Schilthornbahn AG.

Für 2018 habe das Unternehmen verschiedene Investitionen geplant. Etwa die Erweiterung der Beschneiungsanlage inklusive fast 4000 Meter Leitungen, eines unterirdischen Wasser­reservoirs und eines Betriebs­gebäudes. Weiter werde das Hotel Alpenruh über die nächsten Jahre in Etappen saniert. Für 2018 seien die Überarbeitung von sechs Zimmern und von Teilen der Haustechnik vorgesehen.

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