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Metallmast statt Holzmast

Eine in die Jahre gekommene hölzerne Transformatorenstation im Grund-Bode in Saanen soll durcheine zeitgemässe Konstruktion aus Metall ersetzt werden.

Ist schon bald Geschichte: Die altehrwürdige Zwei-Stangen-Mast-Transformatorenstation aus Holz im Grund-Bode, Saanen.
Ist schon bald Geschichte: Die altehrwürdige Zwei-Stangen-Mast-Transformatorenstation aus Holz im Grund-Bode, Saanen.
Kerem S. Maurer

Die Zwei-Stangen-Holzmast-Transformatorenstation im Grund-Bode in Saanen habe das Ende ihrer Einsatzzeit erreicht und soll durch eine neue HEB-Mast-Transformatorenstation aus Metall ersetzt werden. Das teilt Sabrina Schellenberg, Mediensprecherin der BKW Energie AG mit. Ein Ausbau der Leistung sei allerdings nicht notwendig. Durch diese Erneuerung soll auch in Zukunft langfristig eine zuverlässige Stromversorgung im Gebiet Grund-Bode sichergestellt werden.

Die Kosten in der Höhe von rund 80'000 Franken werden von der BKW getragen, die nach eigenen Angaben jährlich rund 100 Millionen Franken in ihr Verteilnetz investiert.

Keine Einsprachen erwartet

Die Gesuchsunterlagen für dieses «Plangenehmigungsverfahren für Starkstromanlagen» liegen noch bis am 13. Mai auf der Gemeinde Saanen öffentlich auf, und bis dahin dauert auch die Einsprachefrist. Für die Bewirtschaftung der Mast-Infrastruktur stelle der HEB-Mast im Mittelspannungsnetz eine modulare und preiswerte Lösung für unterschiedlichste Anforderungen dar, heisst es in einer Information der BKW. Er sei einsetzbar als Element zur Anbindung von Privatkunden an die Niederspannung, als Übergang auf ein Kabelnetz oder als stabiles Element in einem Freileitungsabschnitt.

Ab Mast 112A der Leitung L-198533 soll die 16 kV-Leitung bis zur betreffenden Transformatorenstation im Grund-Bode neu verlegt werden. Betroffen ist die Grundstückparzelle 6295 der Gemeinde Saanen. Die öffentliche Auflage habe den Enteignungsbann nach den Artikeln 42-44 des Enteignungsgesetzes zur

Folge, hiess es in der Ausschreibung. Emanuel Raaflaub, Gemeinderat von Saanen und Präsident der Bau-und Planungskommission, geht davon aus, dass in dieser Angelegenheit kaum mit Einsprachen zu rechnen ist.

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