Meiringer können Sonne und Wasser kaufen

Meiringen

Die Alpenenergie orientierte an der Meiringer Gemeindeversammlung über ihr Beteiligungsmodell. Die Gemeinderechnung schliesst positiv ab.

Die Alpenenergie bietet die 196 Quadratmeter Solarpanels auf dem Dach der Tramhalle zum Kauf an. Danach kann man zwanzig Jahre lang pro Jahr gratis 125 kWh Strom beziehen.

Die Alpenenergie bietet die 196 Quadratmeter Solarpanels auf dem Dach der Tramhalle zum Kauf an. Danach kann man zwanzig Jahre lang pro Jahr gratis 125 kWh Strom beziehen.

(Bild: iStock)

48 Stimmberechtigte besuchten die Gemeindeversammlung und genehmigten die Rechnung. Vorgelegt zur Abstimmung wurde ihnen nach dem Rechnungsmodell HRM2 der Abschluss des Gesamthaushalts, eine Zahl, die ei­gentlich nicht so viel aussagt. Sie ist zusammengesetzt aus den Erfolgen des steuerfinanzierten allgemeinen Haushalts und den Spezialfinanzierungen und lag für 2018 mit 173'189 Franken im Plus. Der allgemeine Haushalt ist ausgeglichen gestaltet; es wurden dafür 126'839 Franken in die finanzpolitische Reserve eingelegt. Die Spezialfinanzierung Abfall schloss mit einem Defizit von 110'989, die Spezialfinanzierungen Abwasser und Seilbahnzentrum mit einem Plus von 141924 respektive 142'353 Franken ab; aufgerechnet sind das die vorgelegten 173'189 Franken.

Die Erfolgsrechnung nach funktionaler Gliederung schliesst mit einem Gesamttotal von 22,03 Millionen Franken ab. Meiringen gab die höchsten Beträge für Bildung (brutto 6,1 Millionen Franken) und soziale Sicherheit (brutto 4 Millionen Franken) aus. Die Steuereinnahmen der natürlichen Personen, die Haupteinnahmen der Gemeinde, lagen bei 9,83 Millionen Franken und erreichten nicht ganz den budgetierten Wert. Die Gemeinde hat 3,06 Millionen Franken investiert. «Die finanzielle Lage ist gut, auch dank der guten Budgetdisziplin», sagte Gemeinderat Anton Hayoz. Da aber grosse Projekte anstünden, sei eine Steuersenkung nicht in Sicht.

Projekt definitiv beerdigt

Mit Bedauern über den Ausgang der Abstimmung liess Gemeindepräsident Roland Frutiger von Gemeinderat Daniel Studer auch die finanzielle Seite des Turnhallenprojekts begraben. Die Planung kostete 29'000 Franken mehr als die bewilligten 100'000 Franken, vor allem da ein zusätzliches Projekt abgeklärt wurde.

Dorfrat Simon Abplanalp orientierte über das Beteiligungsmodell der Alpenenergie, das unter dem Titel «logisch» läuft. Sie bietet die 196 Quadratmeter Solarpanels auf dem Dach der Tramhalle für 500 Franken pro Quadratmeter zum Kauf an. Zwanzig Jahre lang kann man für den Preis pro Jahr gratis 125 kWh Strom beziehen. Wers lieber in Wasser macht, kann für 170 Franken 180 Kubikmeter Wasser kaufen, so zur Sanierung der Alpenenergie-Wasserkraftwerke (8,3 Millionen Kubikmeter) beitragen und ebenfalls 125 kWh Strom gratis beziehen.

Unzufrieden mit Flugplatz

Roland Frutiger orientierte, dass neun der zehn Gemeinden der Region Oberhasli/-Oberer Brienzersee nicht zufrieden sind mit der Entwicklung des Militärflugplatzes (fehlende Kommunikation, nicht zeitnah beantwortete Anfragen, Abzug von Arbeitsplätzen). Eine Delegation war bei Bundesrätin Viola Amherd. Jetzt werde nach Lösungen gesucht; Gemeindepräsident Roland Frutiger, Peter Zumbrunn (Gemeindepräsident Brienz) und Heinz Egli (Gemeindepräsident Schwanden) sind in einer Arbeitsgruppe.

Gemeinderat Jakob Kehrli stellte das Planungsprojekt Zukunft Landwirtschaft Haslital-Brienz vor. Er betonte die grosse Bedeutung der Landwirtschaft auch für den Tourismus und stellte fest, wie hart Landwirte arbeiten. Bäuertpräsident Dres Anderegg begrüsst die Planung, da die Landwirtschaft in den verschiedenen Planungen mehr Gewicht brauche. Meiringen übernimmt den Lead, daher bewilligte die Versammlung den Bruttokredit von 240'000 Franken, der Anteil der Gemeinde beträgt 15'730 Franken.

48 Stimmberechtige besuchten die Gemeindeversammlung und genehmigten die Rechnung. Vorgelegt zur Abstimmung wurde ihnen nach dem Rechnungsmodell HRM2 der Abschluss des Gesamthaushalt, eine Zahl, die eigentlich nicht so viel aussagt. Sie ist zusammengesetzt aus den Erfolgen des steuerfinanzierten Allgemeinen Haushalt und den Spezialfinanzierungen und lag für 2018 mit 173'189 Franken im Plus. Der Allgemeine Haushalt ist ausgeglichen gestaltet; es wurden dafür 126'839 Franken in die finanzpolitische Reserve eingelegt. Die Spezialfinanzierung Abfall schloss mit einem Defizit von 110'989 Franken, die Spezialfinanzierungen Abwasser und Seilbahnzentrum mit einem Plus von 141924, respektive 142'353 Franken; aufgerechnet sind das die vorgelegten 173'189 Franken.

Die Erfolgsrechnung nach funktionaler Gliederung schliesst mit einem Gesamttotal von 22,03 Millionen Franken ab. Meiringen gab die höchsten Beträge für Bildung (brutto 6,1 Millionen Franken) und soziale Sicherheit (brutto 4 Millionen Franken) aus. Die Steuereinnahmen der natürlichen Personen, die Haupteinnahmen der Gemeinde, lagen bei 9,83 Millionen Franken und erreichten nicht ganz den budgetierten Wert. Die Gemeinde hat 3,06 Millionen Franken investiert. «Die finanzielle Lage ist gut, auch dank der guten Budgetdisziplin», sagte Gemeinderat Anton Hayoz. Da aber grosse Projekte anstünden, sei an eine Steuersenkung nicht in Sicht.

Projekt definitiv beerdigt

Mit Bedauern über den Ausgang der Abstimmung liess Gemeindepräsident Roland Frutiger von Gemeinderat Daniel Studer auch die finanzielle Seite des Turnhallenprojekts begraben. Die Planung kostete 29'000 Franken mehr als die bewilligten 100'000 Franken, vor allem, weil ein zusätzliches Projekt abgeklärt wurde.

Dorfrat Simon Abplanalp orientierte über das Beteiligungsmodell der Alpenenergie, das unter dem Titel «logisch» läuft. Sie bietet die 196 Quadratmeter Solarpanels auf dem Dach der Tramhalle für 500 Franken pro Quadratmeter zum Kauf an. 20 Jahre lang kann man für den Preis pro Jahr gratis 125 kWh Strom beziehen. Wers lieber in Wasser macht, kann für 170 Franken 180 Kubikmeter Wasser kaufen, so zur Sanierung der Alpenenergie-Wasserkraftwerke (8,3 Millionen Kubikmeter) beitragen und ebenfalls 125 kWh Strom gratis beziehen.

Unzufrieden mit Flugplatz

Roland Frutiger orientierte, dass 9 der 10 Gemeinden der Region Oberhasli/Oberer Brienzersee nicht zufrieden sind mit der Entwicklung des Militärflugplatzes (fehlende Kommunikation, nicht zeitnah beantwortete Anfragen, Abzug von Arbeitsplätzen). Eine Delegation war bei Bundesrätin Viola Amherd. Jetzt werde nach Lösungen gesucht; Gemeindepräsident Roland Frutiger, Peter Zumbrunn (Gemeindepräsident Brienz) und Heinz Egli (Gemeindepräsident Schwanden) sind in einer Arbeitsgruppe.

Gemeinderat Jakob Kehrli stellte das Planungsprojekt Zukunft Landwirtschaft Haslital-Brienz vor. Er betonte die grosse Bedeutung der Landwirtschaft auch für den Tourismus und stellte fest, wie hart Landwirte arbeiten. Bäuertpräsident Dres Anderegg begrüsst die Planung, da die Landwirtschaft in den verschiedenen Planungen mehr Gewicht brauche. Meiringen übernimmt den Lead, daher bewilligte die Versammlung den Bruttokredit von 240'000 Franken, der Anteil der Gemeinde beträgt 15'730 Franken.

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