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Mehr Konkurrenz für die Landi

An der 14. GV der Landi Jungfrau AG in Unterseen winkten die 50 Aktionäre alle Geschäfte durch. Und Schwingerkönig Matthias Glarner sprach über seine Pläne für 2019.

Schwingerkönig Matthias Glarner sprach über das Thema «König als Mammutaufgabe».
Schwingerkönig Matthias Glarner sprach über das Thema «König als Mammutaufgabe».
Monika Hartig
Sam Sutter (l.), ab Juni 2019 Vorsitzender der Geschäftsleitung der Landi Jungfrau AG, und Urs Braun, neuer VR-Delegierter Fenaco.
Sam Sutter (l.), ab Juni 2019 Vorsitzender der Geschäftsleitung der Landi Jungfrau AG, und Urs Braun, neuer VR-Delegierter Fenaco.
Monika Hartig
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Am Dienstag fand im Schützenhaus Lehn Unterseen die 14. Generalversammlung mit 50 Aktionären statt. Sie winkten sämtliche Geschäfte diskussionslos und einstimmig durch.

«2018 war ein herausforderndes Jahr für die Landi Jungfrau AG. Wir haben im Detailhandel etwa acht neue Mitbewerber auf dem Bödeli bekommen», sagte Urs Huber, Vorsitzender der Geschäftsleitung.

2018 schliesst mit einem Gewinn von 307310 (Vorjahr: 489263) Franken. Man habe 2018 extrem viel investiert, so etwa in den Umbau von TopShop und Landi Interlaken wie auch in die Neugestaltung des TopShop Meiringen, so Huber. Im Frühjahr wurde das Bienencenter in Frutigen eröffnet. Erfreulich entwickelt hat sich das Direkthandelsgeschäft mit Diesel.

Als Nachfolger von Urs Huber wird Sam Suter (36) aus Brienz ab Juni neuer Vorsitzender der Geschäftsleitung. Neu gewählt als Verwaltungsratsdelegierter Fenaco für drei Jahre wurde Urs Braun.

Landwirtschaft im Fokus

Verwaltungsratspräsident Bernhard Fuchs sprach darüber, dass die Landwirtschaft derzeit im Fokus stehe, auch in der Presse: «Das Bienensterben, der Kimawandel oder Food Waste sind aktuelle Schlagzeilen.»

Es sei für die Bauern nicht einfach, allen Ansprüchen der Gesellschaft zu genügen. Fuchs: «Wir Landwirte müssen Wege finden, um Lösungen aufzuzeigen.» Die Landi helfe dabei, indem sie den Bauern ein verlässlicher Partner sei. Zudem unterstütze sie die Landwirte bei der Warenbeschaffung und bei der Vermarktung der gesamten Produktkette.

«Eine Mammutaufgabe»

Seit über zehn Jahren arbeitet Schwingerkönig Matthias Glarner erfolgreich mit der Landi Jungfrau AG zusammen. Dies begann 2009 mit Beni Knecht. Den Aktionären an der 14. Generalversammlung berichtete Glarner, wie es ihm nach seinem Sieg beim Eidgenössischen Schwingfest 2016 in Estavayer erging.

«König sein ist eine Mammutaufgabe: Die Sports Awards, der Super-10-Kampf, die Ehrungen, die Medien, das Training. Es waren schöne, bleibende Erlebnisse.» Glarner sprach über seinen Sturz von einer Gondel 2017, bei dem er sich Bänderrisse und Knochenbrüche zuzog. «Drei Wochen nach dem Unfall ging das Training weiter. Der Weg zurück war sehr intensiv.»

«Ich hoffe, dass ich im Mai, Juni starten kann an etwa fünf Kranzfesten oder 30 Gängen bis zum Eidgenössischen.»

Matthias Glarner

Glarner richtete nun seine gesamte Energie auf die Titelverteidigung am Eidgenössischen Schwingfest im August 2019 in Zug. Doch Knochensplitter im Fuss bremsten die Vorwärtsdynamik und mussten operativ entfernt werden.

Glarner: «Ich hoffe, dass ich im Mai, Juni starten kann an etwa fünf Kranzfesten oder 30 Gängen bis zum Eidgenössischen. Dafür schwitze ich derzeit bis zu 20 Stunden pro Woche.»

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