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Lauenensee: Aufnahme belegt die Verlandung

Im Juni werden sogenannte bathymetrische Aufnahmen gemacht. Dank diesen kann die Verlandungsentwicklung des Lauenensees belegt werden.

pd/jss
Der Lauenensee bei Gstaad.
Der Lauenensee bei Gstaad.
Bruno Petroni

Nachdem sich die Gemeindeversammlung im Juni 2015 in einer Konsultativabstimmung gegen die Sanierung des Lauenensees aussprach, löste sich die IG Lauenensee auf und beschloss zusammen mit dem Gemeinderat, die verbleibenden finanziellen Mittel zweckgebunden an die Gemeinde Lauenen zu übertragen. «Das Geld steht seitdem zur Verfügung, um bathymetrische Aufnahmen des Lauenensees durchzuführen», teilt der Gemeinderat in einem Communiqué mit.

Aufgrund mangelnder Grundlagen habe im Jahr 2015 der Eidgenössischen Natur- und Heimatschutzkommission (ENHK) die Verlandungsdynamik nicht nachgewiesen werden können, schreibt die Behörde aus dem Saanenland. Die ENHK empfahl deshalb die Einführung eines Monitorings, bei welchem die Ufergrenzen vermessen und periodisch überprüft werden respektive die Verlandungsgefährdung mittels bathymetrischer Aufnahmen objektiv dargelegt wird.

Als Bathymetrie bezeichnet man die Vermessung der topografischen Gestalt der See­gründe. Im kommenden Juni ist vorgesehen, eine solche Vermessung des Lauenensees durchzuführen. Anhand eines Differenzplans zwischen den verschiedenen Messepochen kann laut Gemeinderat die Verlandungsentwicklung künftig belegt ­werden.

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