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Keine Cars mehr auf den Lötschberg-Autozügen

Auf den Autozügen durch den Lötschberg sind Reisecars ab Januar verboten. Damit will die BLS die Sicherheit im Tunnel erhöhen.

Reisecars dürfen nur noch bis Ende Jahr Den Lötschberg per Zug durchqueren.
Reisecars dürfen nur noch bis Ende Jahr Den Lötschberg per Zug durchqueren.
Keystone

Ab Januar transportiert der BLS Autoverlad Lötschberg keine Reisecars mehr. Dies berichtete der Walliser Bote am Donnerstag. Um die Sicherheit im Tunnel zu erhöhen, installiert die BLS an beiden Tunneleingängen so genannte Thermoportale. Mittels Sensoren erkennen diese überhitzte Motoren und können so das Risiko eines Brandes im Tunnel senken.

Bei Reisecars sei dies aber nicht möglich, da deren Motoren besser abgeschirmt seien, erklärt BLS-Mediensprecher Stefan Dauner. Aufgrund einer Risikoeinschätzung habe sich das Unternehmen daher für ein Reisecar-Verbot entschieden. Betroffen davon sind Fahrzeuge mit mehr als 20 Plätzen. Bisher beförderte die BLS rund 600 Reisecars pro Jahr durch den Lötschberg.

Weiterhin erlaubt sind Lastwagen und andere grössere Fahrzeuge. Einerseits sei das Brandrisiko bei LKW kleiner, andererseits sässen in einem Lastwagen maximal zwei Personen, sagte Dauner gegenüber dem Walliser Boten. Bei Reiscars könnten auf dem Autozug die seitlichen Türen nicht genügend weit geöffnet werden, was bei einer Evakuation fatal wäre.

Auch andere Autoverladestationen kennen Auflagen für Reisecars. So dürfen beim Autoverlad Furka nur Cars ohne Passagiere mitfahren.

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