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Kein Experiment auf der Hauptachse

Der Kommentar von Nik Sarbach über das Ja an der Urne zu den Sanierungsarbeiten an der Kantonsstrasse in Frutigen.

Dass die Gemeinde zum Teil dringend nötige Arbeiten zeitlich auf die Sanierung der Kantonsstrasse abstimmt, ist nichts als vernünftig. Das sieht auch eine klare Mehrheit der Frutigerinnen und Frutiger so. Wenn die Strasse schon aufgerissen wird, soll die Gemeinde gleichzeitig die darunterliegenden Leitungen sanieren können. Und wenn schon im grossen Stil saniert wird, sollen auch die angrenzenden Leitungen berücksichtigt werden. Insofern hat der Gemeinderat dem Stimmvolk gestern ein in den meisten Punkten ausgereiftes Projekt vorgelegt – und wurde für seine Arbeit belohnt.

In einer Frage muss sich der Gemeinderat allerdings auf Widerstand gefasst machen: Ist Tempo 50 weiterhin angebracht, wenn neun Zebrastreifen aufgehoben werden? Zwar sollen Mittelstreifen und Stelen Fussgängern eine gewisse Sicherheit bieten. Ob diese Massnahmen auf einer rege befahrenen Hauptstrasse überhaupt Wirkung entfalten, müsste sich aber erst zeigen. Die Hauptstrasse, die viele Kinder auf ihrem Schulweg überqueren, ist nicht der richtige Ort für ein solches Experiment. Die Gemeinde wird sich wohl entscheiden müssen: mehrere Zebrastreifen und Tempo 50 oder keine Zebrastreifen und Tempo 30.

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