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Kantonalbank zieht ins Jungfraucenter

Die Berner Kantonalbank in Interlaken zieht nach über 100 Jahren am Höheweg weg. Übrig bleibt einzig ein Geldautomat. Die Räumlichkeiten werden von den Jungfraubahnen gekauft.

Das Jungfraucenter beim Bahnhof Interlaken-Ost soll im Sommer 2019 eröffnet werden und ersetzt das Wohncenter von Allmen.
Das Jungfraucenter beim Bahnhof Interlaken-Ost soll im Sommer 2019 eröffnet werden und ersetzt das Wohncenter von Allmen.
Visualisierung Griwaplan AG

Näher zu den Kundinnen und Kunden rücken will die Berner Kantonalbank BEKB, wie es in einer Mitteilung vom Mittwoch heisst; der Standort am Höheweg Nummer 35 beim Hotel Metropole wird aufgegeben. Ab 2019 soll die Bank beim Bahnhof Interlaken Ost im geplanten Jungfraucenter zu finden sein, das derzeit gebaut wird.

Nur der Geldautomat wird bestehen bleiben und daran erinnern, dass das Geldinstitut hier über 100 Jahre lang seinen ­Standort hatte. Als Grund für den Wegzug gibt die BEKB Interlaken «als zukunftsgerichtete Beratungsbank» an, dass die Räumlichkeiten am Höheweg 35 zu gross geworden sind und nicht mehr den Bedürfnissen ent­sprechen.

Die neue Niederlassung im Jungfraucenter wird gemäss Mitteilung bezüglich Erscheinungsbild und Einrichtung neu ge­staltet und so den veränderten ­Kundenbedürfnissen angepasst. «Früher hatten Schaltertransaktionen einen hohen Stellenwert, heute stehen die Beratung, der Dialog und die digitalen Angebote im Vordergrund.»

Die Bahn springt ein

Diese Räumlichkeiten der Bank übernehmen die Jungfraubahnen, wie das Unternehmen bestätigt; ein Kaufvertrag werde in diesen Tagen unterzeichnet. «Mit dem Kauf der Räumlichkeiten am bekannten Höheweg sichern sich die Jungfraubahnen einen strategisch wichtigen Standort im Zentrum von Interlaken.»

Weiter heisst es: Der zusätzliche Platz – angrenzend an das heute bestehende Direktionsgebäude und dem Rail-Info und ­Top-of-Europe-Shop biete dem Unternehmen die Möglichkeit, seine Marke Top of Europe weiter zu stärken und für den Kunden vor Ort erlebbar zu machen.

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