Zum Hauptinhalt springen

Jungpontoniere haben den Thunersee besiedelt

Bei besten Ver­hältnissen verbrachten knapp zweihundert Pontoniere zehn Tage im 62. Jungpontonierlager.

Die Jungpontoniere flott auf Kurs.
Die Jungpontoniere flott auf Kurs.
zvg

Der Schweizerische Pontonier-Sportverband (SPV) veranstaltete ein Lager im Oberland, bei welchem Jungpontoniere aus der gesamten Schweiz, Mädchen und Burschen, teilnahmen. Selbst von der Westschweiz aus der Sektion Bex waren drei Teilnehmer angemeldet. Für ein solches Lager brauchte es viele freiwillige Leiter und eine ausgezeichnete Zusammenarbeit mit den Partnern wie den Firmen Vigier Beton AG und Creabeton AG sowie auch der Schweizer Armee.

Die Kinder und Jugendlichen hatten die Möglichkeit, in fünf verschiedenen Kursen ihre Fertigkeiten im Pontoniersport zu verbessern und zu zeigen. Die Kurse waren nach Alter unterteilt. Während die jüngeren der 8- bis 15-Jährigen mehr Spiel und Spass auf dem Tagesprogramm hatten, war der Fokus bei den älteren beim Erlernen des Motorbootfahrens.

Es wurden Zelt­häuser von Grund auf mit Holz, Hammer und Nägeln aufgebaut und die Schlafstellen mit Stroh ausgekleidet. Dazu wurden auch Objekte nur mit Schnürleine erstellt. Daneben ist auch Schwimmen im Pontoniersport sehr wichtig, wie die Medienver­antwortliche des SPV, Alina Keller, mitteilt: «Deshalb gab es die Möglichkeit, verschiedene Schwimmabzeichen zu erlangen. Das ­absolute Highlight des Lagers war die traditionelle Schlauchbootsfahrt von Thun nach Bern.»

Die 16- bis 20-Jährigen in den Kursen 4 und 5 stellten sich der Herausforderung, für den militärischen Schiffsführerausweis zu üben. Die Teilnehmer von Kurs 5 haben nach Bestehen der Prüfung den unbefristeten militärischen Schiffsführerausweis, welcher auch zum zivilen Schiffsführerausweis umgeschrieben werden darf.

Die Lagerleitung blickt auf ein erfolgreiches 62. Jungpontonierlager zurück und freut sich bereits, nächstes Jahr wieder im Berner Oberland seine Zelte aufbauen zu können.

Dieser Artikel wurde automatisch aus unserem alten Redaktionssystem auf unsere neue Website importiert. Falls Sie auf Darstellungsfehler stossen, bitten wir um Verständnis und einen Hinweis: community-feedback@tamedia.ch