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Jungfraubahnen feiern millionste Besucherin auf dem Jungfraujoch

Gleich zwei Rekorde konnten die Jungfraubahnen in diesem Winter verzeichnen: Noch nie zuvor in der Geschichte haben eine Million Gäste das Jungfraujoch besucht. Am Mittwoch war die Bahn zudem erstmals ausverkauft.

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Urs Kessler, der CEO der Jungfraubahnen (Mitte), begrüsste Franziska Voigt und Elke Melitz auf dem Jungfraujoch und überreichte ihnen eine Fahrkarte der Jungfraubahnen auf Lebzeiten.
Urs Kessler, der CEO der Jungfraubahnen (Mitte), begrüsste Franziska Voigt und Elke Melitz auf dem Jungfraujoch und überreichte ihnen eine Fahrkarte der Jungfraubahnen auf Lebzeiten.
zvg

Erstmals überhaupt sind dieses Jahr eine Million Gäste aufs Jungfraujoch gereist. Urs Kessler, der CEO der Jungfraubahnen, empfing am Mittwoch um 8.52 Uhr den millionsten Gast in Europas höchstgelegener Bahnstation.

Die Deutsche Franziska Voigt war zusammen mit ihrer Kollegin Elke Melitz angereist. Kessler begrüsste die beiden Frauen aus dem Bundesland Baden-Württemberg und lud sie zum Mittagessen auf dem «Top of Europe» ein.

Weiter erhielten die Kolleginnen je eine Fahrkarte der Jungfraubahnen auf Lebzeiten. «Wir hatten spontan entschieden, zum Jungfraujoch zu fahren», berichtete Franziska Voigt. «Der Ausflug hat sich mehr als gelohnt, wir sind begeistert.»

Im Vorjahr waren 866'000 Gäste zum Jungfraujoch auf 3466 Metern über Meer gereist. «Dass dieser Rekord nochmals deutlich übertroffen und das visionäre Ziel von einer Million Besuchern bereits in diesem Jahr erreicht werden würde, hatte die Jungfraubahn-Gruppe nicht erwartet», heisst es in einem Communiqué.

Weiterer Rekord: Ausverkauft

Auch ein anderer Rekord wurde diesen Mittwoch bekannt: Zum allerersten Mal waren die Jungfraubahn selbst im Winter ausverkauft. Dies sei im Sommer zwar immer mal wieder der Fall, erklärt Christoph Schläppi, Mitglied der Geschäftsleitung der Jungfraubahn-Gruppe, auf Anfrage. «Zu dieser Jahreszeit ist das allerdings neu für uns.»

Schläppi spricht von einer deutlich höher liegenden Besucherzahl in diesem Dezember im Vergleich zu der vergangenen Jahren. Genaue Zahlen wollte er allerdings nicht bekannt geben. Grund für den hohen Besucheranstrum könnte auch die Mönchsjochhütte sein, die laut dem Communiqué auf grosse Nachfrage stiess und ihren Betrieb an Heiligabend extra wieder aufgenommen hat.

Wer heute also mangels einem Billett nicht auf das Jungfraujoch gelangte, dem sei gesagt, dass die höchstgelegene bewartete Hütte der Schweiz noch bis 3. Januar geöffnet bleibt. Ein entsprechender Weg vom Joch zur Hütte ist für Winterwanderer präpariert.

(SDA)

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