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Jagd auf Posten und Preise

Wenn Kinder und Könner gleichermassen in die Pedale steigen, dann ist wieder Bikeplausch in Kandersteg. Zum 24. Mal werden kleine und grosse Bikesportler am 3./4. Juni rund um Kandersteg auf Postenjagd gehen.

Claudius Jezella
Fredy Grossen mit dem Hauptpreis: einem Merida-Bike.
Fredy Grossen mit dem Hauptpreis: einem Merida-Bike.
Claudius Jezella

Der Preis ist edel und verleitet zu einigen Zahlenspielen: Wer an zwei Tagen mindestens vier von zwölf Posten ansteuert, der ist mit mehreren Hundert anderen in der Verlosung um Präsente im Wert von 3000 Franken, wobei ­allein schon der Hauptpreis 1000 Franken schwer ist: Dabei handelt es sich um ein schmuckes Mountainbike der Firma Merida, um den letzten Teil des Zahlenrätsels zu lösen.

Ein Drittel besonders fleissig

Gesponsert wird das Zweirad wie alle anderen Preise auch von Grossen Sport. Der Kandersteger Sportartikelladen richtet in diesem Jahr zum bereits 24. Mal den Berner Oberländer Bikeplausch aus. Ab Freitag, 2. Juni, um 14 Uhr gibt es dort die Startkarten, die man braucht, um an der Verlosung teilnehmen zu können.

Als Startgeld müssen 15 Franken hinterlegt werden. Familien ab drei Personen zahlen 40 Franken. Dafür gibt es aber auch ein Erinnerungs-T-Shirt für jeden. Voraussetzung ist, dass zuvor mindestens vier der zwölf Posten in und um Kandersteg mit dem Fahrrad angefahren wurden.

Was nach Pflichtübung klingt, ist für die Teilnehmer jedoch Freude am Fahren ohne jeden Druck.

Denn: «Es geht nicht um Zeit, es ist ein Plauschanlass», erklärt Organisator Freddy Grossen vom gleichnamigen Sportgeschäft. Die Teilnehmer haben den ganzen Samstag und am Sonntag bis zum Abend Zeit, die Posten zu finden und die Startkarten wieder abzugeben. Und viele entwickeln den Ehrgeiz, das Dutzend vollzumachen.

Rund ein Drittel der Teilnehmer macht es wie Freddy Grossen bei der Vorbereitung und fährt die ganze Strecke ab. Und erstrampelt sich rund 1700 Höhenmeter auf einer Distanz von 55 Kilometern.

Bis ins Gasterntal

Die anzufahrenden Punkte befinden sich sowohl in Dorfnähe, was Familien mit Kindern sowie den stets willkommenen Nordic Walkern entgegenkommt, als auch in der umliegenden Bergwelt: beim Oeschinensee, im Ueschinen- oder im Gasterntal.

«Wir finden immer neue Orte», verspricht Freddy Grossen, der alle notwendigen Bewilligungen bei sieben verschiedenen Ämtern eingeholt hat und sich nun auf viele kleine und grosse Bikesportler freut. Das waren je nach Wetter auch schon mal 700, «die sich auf den verschiedenen Routen und durch die unterschiedlichen Starzeiten aber sehr gut verteilen», so Grossen.

Infos:www.grossensport.ch.

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