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Ja, aber… zu Sparbilletten

Innerhalb des Libero-Tarifverbundes können keine Sparbillette gelöst werden. Gegen diese Regelung regt sich im Oberland Widerstand.

Per Fahrplanwechsel wurde der Libero-Tarifverbund auf das Berner Oberland ausgedehnt.
Per Fahrplanwechsel wurde der Libero-Tarifverbund auf das Berner Oberland ausgedehnt.
Fritz Lehmann

Die vier Oberländer Grossräte Beat Kohler (Grüne, Meiringen), Markus Wenger (EVP, Spiez), Urs Graf (SP, Interlaken) und Peter Flück (FDP, Brienz) erteilten dem bernischen Regierungsrat mittels Postulat folgenden Auftrag: «In Zusammenarbeit mit den Tarifpartnern im Libero-Tarifverbund ist zu prüfen, ob innerhalb des Tarifverbunds Sparbillette angeboten werden sollen.»

Denn: Innerhalb des per Fahrplanwechsel bis nach Interlaken ausgedehnten Libero-Tarifverbundes könnten gegenwärtig keine Spartickets angeboten werden. Gerade auf der Strecke Bern–Interlaken würden sich solche einer grossen Beliebtheit erfreuen, nennen sie als Beispiel. In ihrer Antwort hält die Regierung nun fest, dass «der Kanton Sparbilletten grundsätzlich positiv gegenübersteht».

Das Thema Sparbillette werde derzeit in einer Arbeitsgruppe des Libero geprüft. Sie hält aber fest: «Der Entscheid zur Einführung liegt bei den Transportunternehmen des Libero-Verbundes und nicht beim Kanton.» Aus diesem Grund zeigt sich der Regierungsrat bereit, den Vorstoss als Postulat anzunehmen.

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