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«Intuitiv wissen wir, was uns fehlt»

Andreas von Arx in seinem Garten auf der Grimmialp im Diemtigtal mit seinem Buch «Heimweh Natur». Foto: Claudius Jezella

Herr von Arx, wir sitzen hier vor Ihrem Haus auf der Grimmialp im hintersten Zipfel des Diemtigtals. Haben Sie hier eigentlich Handyempfang?

Ich habe nämlich keinen Empfang und dachte gerade: Das ist natürlich auch ein Methode, um zu entschleunigen und der Überreizung im Alltag zu entkommen...

Sie sind als Unternehmensberater und Coach nach wie vor auf Ihr Smartphone und einen Computer angewiesen, nehme ich an. Wie stehts mit einem Fernseher?

Sie haben vor zehn Jahren Ihr altes Leben in der grauen Welt hinter sich gelassen. Was hat sich im Vergleich dazu konkret geändert?

Wie kam es zum Neuanfang?

Und dann kamen Sie ins Diemtigtal. Warum gerade hierhin? Was bietet dieser Ort?

Das klingt nach einem Idyll. Ist es das wirklich?

Wie sieht ein normaler Tag bei Ihnen aus?

Ihr Buch trägt den Untertitel: Wir vergessen, was uns am meisten fehlt. Was denn?

Es geht auch um Fragen, die wir uns alle stellen sollten. Welche sind das?

Wenn auch ich so leben möchte wie Sie, im Einklang mit der Natur, was muss ich tun? Wie gehe ich vor?

Im Buch heisst es, man müsse auf dem Weg zum freien Leben in der Natur viele Opfer bringen – welche denn?

Eine der höchsten Hürden ist wahrscheinlich die Wirtschaftlichkeit. Verkürzt gesagt: Aussteigen als Vater von drei Kindern im schulfähigen Alter – unmöglich.

Wenn nun aber die Kinder vielleicht gar keine Lust haben, Playstation und Smartphone gegen Kühe und Berge einzutauschen.Oder der Lebenspartner nicht bereit ist, den Umstieg auf ein einfaches Leben mitzutragen.

Noch eine grundsätzliche Frage: Von den 8,4 Millionen Schweizern leben laut eidgenössischem Departement für auswärtige Angelegenheiten knapp 85 Prozent in Städten. Sollen die alle aufs Land ziehen?

Hand aufs Herz: Was vermissen Sie aus Ihrem früheren Leben?