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In der Negativspirale

In der 2. Liga regional hat der FC Rothorn gegen Dürrenast zu Hause auf der Lamm knapp mit 0:1 verloren. Die Brienzer werden derzeit vom Pech verfolgt.

Penalty: Rothorns Captain Sulejman Rakipi holt hier den Penalty heraus, den er anschliessend verschiesst.
Penalty: Rothorns Captain Sulejman Rakipi holt hier den Penalty heraus, den er anschliessend verschiesst.
Urs Baumann

Es ist zum Verzweifeln. Trotz unzähligen Abwesenheiten beginnt der FC Rothorn gegen Dürrenast stark. Das Heimteam ist sehr bemüht, kann sich immer wieder Torchancen herausspielen. Doch wenn nicht das Aluminium im Weg steht, dann ist es Dürrenasts Torhüter Wittwer, der mehrere Topchancen des Heimteams reflexstark vereitelt. In der ersten Halbzeit halten die Brienzer das Zepter in der Hand und setzen die Gäste aus Thun gehörig unter Druck.

Rothorn versucht vor allem mit Flanken zu agieren und sucht immer wieder den physisch und verbal präsenten Sulejman Rakipi, dem allerdings im Abschluss das Quäntchen Glück fehlt. Auch seine Mitspieler können den Ball einfach nicht im Tor Dürrenasts unterbringen. «Wenn man wüsste, an was das genau liegt, dann wäre es ja einfach», äussert sich Trainer Antonio Secchi nach der unnötigen Nieder­lage.

Verschossener Penalty

Auch nach Anpfiff der zweiten Hälfte powert Rothorn weiter nach vorne. Dann plötzlich eine heisse Aktion im Strafraum der Gäste und wenige Augenblicke später der Pfiff für Rothorn. Torjäger Rakipi ist im Strafraum zu Fall gekommen und holt so einen wichtigen Elfmeter für das Heimteam heraus. «So, aber jetzt», tönt es von den Zuschauerrängen.

Doch nichts da, Captain Rakipi scheitert auch in dieser Aktion an Torhüter Wittwer, der den Ball aus der linken unteren Ecke kratzt und die sicher geglaubte Führung für Rothorn zunichtemacht. «Das war sicher wegweisend in dieser Partie», muss der unglückliche Schütze Rakipi nach dem Spiel zugeben. Die ­Ineffizienz der Gastgeber ist schliesslich entscheidend.

Obwohl sie nach dem verschossenen Strafstoss die Flinte noch nicht ins Korn werfen und durch ­Ajjaoui im Anschluss an toll her­ausgespielte Angriffe noch zweimal die Torumrandung Dürrenasts treffen, erhalten sie nach einer Stunde die Quittung für ­ihre ungenügenden Abschlüsse: Dürrenast geht 1:0 in Führung.

Keine Vorwürfe

Rothorn vermag nicht mehr zu reagieren. Und dennoch, das stark ersatzgeschwächte Heimteam hat trotz der Niederlage nicht enttäuscht. «Ich kann meinem Team keinen Vorwurf machen. Wir haben eine tolle Leistung gezeigt. Einzig das Glück hatten wir nicht auf unserer Seite», muss Secchi wehmütig auf die Partie zurückblicken.

Es war die fünfte Niederlage in Folge für den FC Rothorn, doch die Moral im Team sei immer noch sehr gut. «Wir blicken nach vorne und wollen weiter hart arbeiten, um irgendwie den Weg aus dieser Negativspirale hinauszufinden», sagt Secchi.

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