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Was Buskontrolleure alles erleben

Gewalt, Beleidigungen, Spuckattacken: Die Kontrolleure der STI brauchen starke Nerven und ein dickes Fell.

Kontrolle in einem Bus der STI: 90 Prozent der Fahrgäste ohne gültigen Fahrausweis akzeptieren den Zuschlag, den sie entrichten müssen.
Kontrolle in einem Bus der STI: 90 Prozent der Fahrgäste ohne gültigen Fahrausweis akzeptieren den Zuschlag, den sie entrichten müssen.
Irina Eftimie

Nein, bei der STI gibt es keine Jagd auf Schwarzfahrer. «Wir jagen nicht, sondern kontrollieren, ob unsere Kunden im Besitz gültiger Fahrausweise sind», sagt Peter Tanner*. Das Wort «Schwarzfahrer» ist, weil politisch unkorrekt, bei der STI und anderen Verkehrsbetrieben tabu.

Im Jargon heissen Person ohne Billett «RogF» – Reisende ohne gültigen Fahrausweis. Es gibt auch die Reisenden mit teilgültigem Fahrausweis, die «RemitF». Tanners Kollege Kurt Maler* ergänzt: «Dass wir Kontrollen machen, ist eine Frage der Fairness gegenüber den zahlenden Kunden und auch gegenüber dem Chauffeur, der für seine Arbeit entlöhnt wird.»

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